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Fußballfans am Meer: Samba Caramba Bavaria reist während der Eurpameisterschaft mit dem Bus durch Frankreich.

Sachsenkamer reisen durch Frankreich

Entspannte EM-Stimmung

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Sachsenkam/Montpellier – Der Fanclub Samba Caramba Bavaria verfolgt die Europameisterschaft vor Ort: 13 Männer aus Sachsenkam reisen mit einem Nightliner durch Frankreich. Andreas Rammler, Clubmitglied und Bassist bei der Band Scorefor, über die ersten Eindrücke.

Tölzer Kurier: Wie lebt es sich im Bus, Herr Rammler?

Andreas Rammler: Hervorragend. Es ist wie ein rollendes Hotel. Wir haben auf einem Weingut nahe Montpellier übernachtet. Die Besitzerin war sehr nett und hat uns zur Weinprobe eingeladen. Äußerst überzeugend: Einige Flaschen Wein wechselten den Besitzer! Gestern ging es weiter nach Lyon und dann Paris.

Wie ist die Stimmung in Frankreich?

Also wir empfinden die Stimmung als ziemlich entspannt. Von Streiks und Terrorangst oder deren Auswirkungen bekommen wir gar nichts mit.

Sie waren beim Spiel England gegen Russland am Samstag. Haben Sie etwas von den Fanausschreitungen mitbekommen?

Wir parkten in der Nähe des Stadions. Im Laufe des Tages stellte sich ein Bus voll mit Zenit-St.-Petersburg-Ultras hinter uns. Da war klar, dass es wohl noch scheppern wird – außerhalb und eventuell auch innerhalb des Stadions.

Und so ist es auch gekommen.

Wir saßen im Stadion nahe der Tribüne, auf der zur Hälfte Russland- und Englandfans untergebracht waren. Sie waren nur durch ein paar Ordner getrennt. Mit dem Schlusspfiff überrannten etwa 200 Russen die Ordner und machten Jagd auf die Engländer. In Panik liefen die Zuschauer ans Ende der Tribüne, wo aber ein hoher Zaun war. Man darf hier durchaus von einer Massenpanik sprechen und kann froh sein, dass nicht mehr passiert ist.

Was sagen Sie zum ersten Deutschlandspiel?

Man kann duchaus zufrieden sein und ganz zuversichtlich in die nächsten Gruppenspiele gehen.

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