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Dirndl und Trachtenkleidung im Reutberger Bierzelt: Für die Models gab es viel Applaus. 

Trachtenmodenschau am Reutberg

Josefibock und Lodenrock

Sachsenkam - Großen Zuspruch fand die Trachtenmodenschau zum Ende des Josefifests am Reutberg am Sonntagabend.

Es waren sicherlich zehn anstrengende Tage, die alle Verantwortlichen samt Personal und Schirmherrn Hans Schneil beim 29. Reutberger Josefifest zu bewältigen hatten. Doch aus den Begrüßungsworten des Vorstandsvorsitzenden August Maerz und von Bürgermeister Schneil am letzten Abend war bereits leichte Sehnsucht nach dem Anstich im kommenden Jahr zu hören. Über allem stand aber die Zufriedenheit eines in jeder Hinsicht optimal verlaufenen Fests. Schneil: „Der Dank gilt allen. Den Schankkellnern fürs gute Einschenken, der Küche für ein stets hervorragendes Essen, den freundlichen Bedienungen und hauptsächlich natürlich euch Gästen für das wirklich fleißige und zahlreiche Kommen.“

Selbst beim Ausklang war keine Müdigkeit festzustellen, schnell füllte sich auch am letzten Abend noch das Zelt. Da wurde freilich noch einmal ganz Besonderes geboten – sowohl für Frauen als auch Männer. Die große Trachtenmodenschau vom Lenggrieser Hut- und Stoffladn Theresia Maerz, dem Trachtenhaus Karl Jäger in Miesbach, vom Meisteratelier Kirchmayr und dessen Inhaberin Barbara Kögelsberger aus Königsdorf und der Maßschneiderei Agnes Hort aus dem Waakirchner Ortsteil Berg.

Dabei schlenkerten kein professionellen Topmodels über den Laufsteg, vielmehr zeigten Angestellte, Familienangehörige und Freunde der Aussteller Trachtenmode in verschiedensten Variationen.

Bei zwei Firmen betätigte sich Maerz selbst als Moderator und glänzte mit Fachwissen über Spenzer, Schößerl, Schürzen und Plisseeröcke. Ein kurzer Schluck vom süffigen Josefibock und dann erklärte der Vorstandsvorsitzende gleich wieder: „Da sehen wir einen Rock mit handgemalter Bordüre und einem passend dazu bemaltem Rücken beim Oberteil.“

Liebling der Zuschauer auf dem Laufsteg war zweifelsohne die kleine Katharina. Mit ihren eineinhalb Jahren bewegte sie sich völlig locker vor der großen Kulisse, und als ihre großen Begleiterinnen den Weg zum Ausgang nahmen, machte sie noch einmal kehrt und drehte in ihrem feschen Dirndlkleid ein Ehrenrunde – natürlich unter großem Applaus ihrer Anhänger. Den gab es aber auch für die Musikkapelle Bichl, die während der Pausen und nach Ende der Modenschau für die passenden Festzeltklänge sorgten.

„Aus is und schod is, dass wahr is“, lachte ein schon etwas älterer Herr am Sonntag beim Verlassen des Reutberger Festzelts. Versicherte aber: „Nächstes Jahr bin i wieder dabei.“ Hans Demmel

Trachtenmodenschau auf dem Josefifest am Reutberg

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