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Ihren Amtseid leisteten die Gemeinderäte (v. li.) Leonhard Helfert, Andreas Schnetzer und Stefan Schnieringer.

Schlehdorf: Werner Mest bleibt Zweiter Bürgermeister

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Drei neue Räte, der Stellvertreter aber bleibt: In Schlehdorf ist der Gemeinderat in seine neue Amtsperiode gestartet.

Schlehdorf – „Die bisherige fraktionsübergreifende gute Zusammenarbeit wünsche ich mir auch für die Zukunft“, betonte der alte und neue Schlehdorfer Bürgermeister Stefan Jocher. Die konstituierende Sitzung des Gemeinderats für die Periode 2020 bis 2026 am Donnerstagabend wurde Corona-bedingt im Saal des Trachtenheims abgehalten. Das funktionierte weitgehend. Dem neuen Gremium gehören aktuell zwölf Mitglieder an, je zur Hälfte von der Wählergruppe Loisach (WGL) sowie der Freien Wähler Schlehdorf-Unterau (FW).

Jeweils einstimmig wurden da die jeweiligen Referenten sowie die Gemeindevertreter in den einzelnen Verbandsversammlungen bestimmt. Dass es im Rat überhaupt zwei Fraktionen gibt, wurde lediglich bei der Wahl des zweiten Bürgermeisters deutlich. Hier setzte sich dann Werner Mest (WGL), der bisherige Stellvertreter Jochers, gegenüber Michael Wolf (FW) mit sieben zu sechs Stimmen durch. Zuvor hatte man sich einstimmig darauf verständigt, auf einen Dritten Bürgermeister zu verzichten.

Nach der Vereidigung der drei Neuen, Andreas Schnetzer, Stefan Schnieringer und Leonhard Helfert, wurden dann noch einige kleinere Änderungen der Geschäftsordnung abgesegnet – ebenfalls einmütig. Verzichtet wurde auf den Sozialausschuss, „da er in der Vergangenheit nicht einmal getagt hat“, so Jocher. Erhöht wurde auf Empfehlung des Gemeindetags die Summe, über die der Bürgermeister ohne Gemeinderatsbeschluss verfügen darf. Sie beträgt jetzt etwas über 6000 Euro. Zudem wurde als regelmäßiger Tagungstag wieder der Donnerstag benannt, der Beginn ist aber auf 19.30 Uhr verschoben worden.

Noch Zukunftsmusik ist der Beschluss, dass die elektronische Möglichkeit von Einladungen und Übermittlung der Sitzungsunterlagen zulässig ist. „Derzeit haben wir noch nicht einmal die technischen Voraussetzungen dafür“, erklärte Jocher. Letztlich wurde noch das Sitzungsgeld für die ehrenamtlichen Räte erhöht: Von bislang 25 auf 30 Euro.

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