Bei der Vertragsunterzeichnung (v. li.): Geschäftsleiterin Nicole Lutterer, der Schlehdorfer Bürgermeister Stefan Jocher, Ralf Niepel (Telekom) sowie (hi. v. li.) Eckart Scheyhing (Breitbandberatung Bayern) und Klaus-Dieter Strauß (Telekom).

Telekom gewinnt Ausschreibung

Schnelles Internet in Schlehdorf: Surfen und Fernsehen gleichzeitig

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Schlehdorf gewonnen.

Schlehdorf  Ende 2018 können 48 Haushalte mit hohen Geschwindigkeiten im Netz surfen, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltungsgemeinschaft Kochel. Die Telekom wird demnach rund sieben Kilometer Glasfaser verlegen und zwei Multifunktionsgehäuse aufstellen oder mit neuer Technik ausstatten.

Das Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist. Die Gemeinde Schlehdorf und die Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgern in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet“, sagt Bürgermeister Stefan Jocher. „Für Familien, Arbeitnehmer mit Home-Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile“, so Jocher. Schnelles Internet sei ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirke.

„Wir danken der Gemeinde Schlehdorf für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen“, sagte Ralf Niepel, Kommunaler Ansprechpartner für Netzausbau in Oberbayern, bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Konzept den Wünschen der Gemeinde am nächsten gekommen sind: Möglichst vielen Menschen einen möglichst schnellen Anschluss zu bieten.“ Die Telekom will beim Ausbau neueste Internet-Technik verwenden und „Schlehdorf zukunftssicher machen“.

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Sobald alle Kabel verlegt und neue Straßenverteiler aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse nach Angaben des Unternehmens nur 18 Monate.

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Ubertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kasten am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Laut Telekom gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Weitere Informationen dazu gibt es beim Kundenservice der Telekom.  tk

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