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Gefälliger Neubau: Das Schlehdorfer Seniorenheim vom Klosteranger aus gesehen. 

Neubau steht

Seniorenheim Schlehdorf: Im April beginnt der Einzug

Für alle gut sichtbar nimmt es nach und nach Gestalt an: Das neue Seniorenheim in Schlehdorf. Die Eröffnung verzögert sich allerdings ein bisschen.

Schlehdorf – Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch steht der Neubau. Das Dach ist drauf, die Fenster sind gesetzt. Wie Stefan Jocher, Vorsitzender des Zweckverbands Seniorenheim Schlehdorf auf Nachfrage mitteilt, ist der äußerliche Baukörper des neuen Seniorenheims weitgehend fertig. Mit den Außenanlagen solle – zumindest teilweise – noch jetzt begonnen werden; die Oberflächenentwässerung etwa werde gerade gemacht. Die Zufahrten allerdings könnten erst im Frühjahr hergerichtet werden. „Der Innenausbau läuft vollständig“, so Jocher. Der Heizungsbau sei bereits weit fortgeschritten, ebenso Trockenbau und Elektrik. „Der Estrich ist fast komplett verlegt.“ Was noch fehle seien Fliesen- und restliche Verputzarbeiten. Für die Inneneinrichtung sei dann die Innere Mission als Betreiber zuständig.

Mit dem Fortgang der Arbeiten ist Jocher recht zufrieden – im Zeitplan läge die Baustelle allerdings nicht. Eigentlich, so Jocher, sei die Eröffnung des Seniorenheims noch im Dezember geplant gewesen. Weil sich aber manche Firmen Zeit gelassen hätten, könne dieser Termin nicht gehalten werden. Der Einsatz vieler Gewerke auf der Baustelle, die zeitlich alle in enger Abstimmung arbeiten müssten, habe dazu mit beigetragen. Die Verzögerungen halten sich aber „noch in Grenzen“. Die Eröffnung sei nun für Ende März vorgesehen. Ab 1. April könnten die Bewohner einziehen.

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Das Interesse von ehemaligen Bewohnern, die wieder in das Heim zurückkehren wollen, als auch von neuen Interessenten sei groß. Wie ernsthaft diese Anfragen seien, könne man jetzt aber noch nicht abschätzen. Jocher geht davon aus, dass die Innere Mission im Januar oder Februar die ersten Betreuungsverträge schließen wird.

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Rund 8,5 Millionen Euro – inklusive der archäologischen Ausgrabungen im Vorfeld – seien derzeit für den Neubau veranschlagt. Sie müsse der Zweckverband, bestehend aus den Gemeinden Schlehdorf und Großweil, tragen. So viel war ursprünglich nicht angesetzt, so Jocher. Aber allein die Ausgrabungen hätten rund eine halbe Million Euro zusätzlich verschlungen. Dazu kämen Vergaben, die über dem Kostenrahmen gelegen hätten. „Insgesamt haben wir noch einen guten Zeitpunkt erwischt“, so Jocher. „Würden wir jetzt ausschreiben, würde es noch teurer.“

Franziska Seliger

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