Geschafft: Weil die Marke von 50 Anmeldungen locker geknackt wurde, besteht die Schlehdorfer Realschule weiter.

61 Anmeldungen

Zukunft der Schlehdorfer Realschule ist gesichert

Schlehdorf – Aufatmen in Schlehdorf: Die kirchliche St.-Immaculata-Realschule wird weiterbestehen.

An den beiden Einschreibetagen am Dienstag und Mittwoch meldeten sich laut Pressemitteilung 61 Kinder fest für das kommende Schuljahr an. So wird es wieder zwei fünfte Klassen geben können.

„Ich freue mich, dass so viele Kinder im kommenden Schuljahr die Schlehdorfer Realschule besuchen wollen“, sagt Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München. Vor allem sei sie erleichtert, dass angesichts der eher niedrigen Anmeldezahlen im vergangenen Jahr diesmal die Hürde von 50 Kindern locker genommen wurde. Im vergangenen Schuljahr waren es trotz intensiver Bemühungen am Ende nur 47 Anmeldungen.

2012 hatte die Erzdiözese angekündigt, die Schule zu schließen. Aufgrund massiven Widerstands der Eltern, Schüler und Lehrer sagte das Ordinariat im Februar 2013 schließlich doch den Fortbestand zu. Die Voraussetzung: Pro Jahrgang melden sich mindestens 50 Schüler an. Sollte diese Zahl in zwei aufeinanderfolgenden Jahren unterschritten werden, ist die Schließung nach einer Übergangszeit von sechs Jahren besiegelt. 2015 war die Hürde erstmals gerissen worden.

Um die Zukunft zu sichern, nimmt die vormalige Mädchen-Realschule seit 2014 Buben auf. Das zahlt sich aus: Für das kommende Schuljahr haben sich 35 Mädchen und 26 Buben angemeldet. Dieses ausgeglichene Verhältnis zeige, dass die Entscheidung richtig gewesen sei, sagt Krump. Dass die Zukunft der Schule gesichert ist, freut sie. Schulleitung, Lehrer und Eltern hätten sich unheimlich ins Zeug gelegt. 

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