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Sie wurden stellvertretend für ihre Schulen ausgezeichnet: (hinten, v. li.) Birgit Listl und Stefan Wandinger (Realschule Wolfratshausen), Barbara Klar (Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking), Dr. Christoph Botzenhart (Gymnasium Geretsried), Kilian Spindler (Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Tölz) sowie (vorne, v. li.) Ksenija Hollmann und Antonie Balint-Meikis (Realschule Wolfratshausen), Astrid Barbeau (Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking), Christian Krämer (Gymnasium Geretsried) und Tanja Waldherr (Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Tölz). Für das Engagement dankten ihnen 3. Landrat Klaus Koch sowie René Beysel und Hans Hüttner vom Landratsamt.

Ökoprofit-Prädikat

Schulen mit prächtiger Energiebilanz

Bad Tölz-Wolfratshausen – Sie residieren nicht nur in (künftig) energiesparenden Gebäuden, sondern vermitteln auch umweltbewusstes Denken: Dafür haben jetzt vier Schulen im Landkreis das Ökoprofit-Zertifikat erhalten.

Das Sonderpädagogische Förderzentrum Bad Tölz, die Gymnasien in Geretsried und Icking und die Realschule Wolfratshausen dürfen sich jetzt mit dem Siegel schmücken.

In einer Feierstunde im Landratsamt stellte Madeleine Shinada vom Beratungsunternehmen Arqum, das die Schulen bei der Umsetzung des Projekts begleitete, Ökoprofit noch einmal vor. Getragen wird es vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Landkreis. Ziel ist es, die Umweltbilanz der Schulgebäude zu optimieren und pädagogische Konzepte zu entwickeln, um Schüler und Lehrer zum Umweltschutz zu motivieren.

Die Schulen selbst präsentierten ihre wirkungsvollsten Maßnahmen. So wurde im Gymnasium Geretsried von den Schülern die Mülltrennung überarbeitet und neu konzeptioniert. In der Realschule Wolfratshausen knüpfte man an die Projektpräsentation der 9. Klassen an und verwendete die entstandenen Materialien für den Tag der offenen Tür. Am Gymnasium in Icking entstand die Idee für ein umweltfreundliches Starterpaket für die neuen Schüler der 5. Klassen. Alle notwendigen Schulmaterialien wurden von der Schülermitverantwortung (SMV ) in Blauer-Engel-Qualität besorgt, zusammengestellt und den neuen Schülern – vorausgesetzt, die Eltern hatten sich dafür ausgesprochen – ausgehändigt. Im Sonderpädagogischen Förderzentrum in Bad Tölz veranstalteten die Lehrer drei Projekttage, in denen Lehrplaninhalte zum Thema Umweltschutz aufbereitet wurden.

Wie Dritter Landrat Klaus Koch in seiner Ansprache betonte, habe Ökoprofit das Schulentwicklungskonzept Energiewende 2035 („Seke 2035) „ins Innere der Schulen transportiert“. Hinter dem „Seke 2035“ verbirgt sich ein Investitionsplan zur energetischen Sanierung der landkreiseigenen Schulen.

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