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„Damit kann ich wirklich gut leben“: Die Lenggrieserin Michaela Wenig fuhr am Sonntag bei der WM-Abfahrt im schwedischen Are auf den zwölften Platz. 

Lenggrieserin bei Ski-WM in Schweden

Skirennläuferin Michaela Wenig: Mit Nummer zwölf auf Platz zwölf

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei ihrer WM-Premiere schaffte die Lenggrieser Skirennläuferin Michaela Wenig Platz 12 in der Abfahrt. 

Are/Lenggries – „Das haben wir vorher sicher so nicht ausgemacht“, sagte das Lenggrieser Speed-Ass Michaela Wenig am Sonntagmittag grinsend, kurz nach der WM-Abfahrt im schwedischen Are, als die die drei deutschen Top-Rennläuferinnen im Dreierpäckchen das Ziel erreicht hatten. Die Plätze elf, zwölf und dreizehn standen da letztlich für Victoria Rebensburg, Michaela Wenig und Kira Weidle auf der Anzeigentafel. „Damit kann ich wirklich gut leben. Ein zwölfter Rang bei meiner WM-Premiere und mein zweitbestes Ergebnis in einer Abfahrt mit Weltcup-Besetzung. Ich bin voll zufrieden“, so die 26-Jährige.

Wegen der derzeit starken Winde im WM-Ort Are war auch die Strecke für die Damenabfahrt stark verkürzt worden – etwa um ein Viertel auf letztlich 1670 Meter. Damit war für die Rennläuferinnen höchste Konzentration angesagt, da der Kurs selbst kleinste Fehler nicht verzieh, was sich dann gleich im Klassement deutlich bemerkbar machte. „Eigentlich hatte ich eine ganz gute Fahrt ohne gröbere Schnitzer“, berichtete Wenig, die im Lenggrieser Ortsteil Winkl zu Hause ist: „Nur im oberen Teil hat mich eine Welle etwas erwischt. Dabei habe ich mir den größten Rückstand eingehandelt.“ Lediglich 0,19 Sekunden lag sie da noch bei der ersten Zwischenzeit hinter der Bestzeit. Der hatte sich dann aber bis zur zweiten Zeitnahme auf 0,77 Sekunden. Dabei war sie zwischenzeitlich sogar bis auf Rang 18 abgerutscht. Doch mit einem starken Finish sicherte sie sich schließlich Rang zwölf, und dies 0,90 Sekunden hinter der neuen Weltmeisterin Ilka Stuhec aus Slowenien. Insgesamt, „musste man bei dem Schnee und der zudem kurzen Strecke extrem sauber fahren“, sagte Michaela Wenig, die in Are eine Spitzengeschwindigkeit von 116,64 Stundenkilometern erreicht hatte.

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Mit der Startnummer zwölf gehörte die Lenggrieserin der ersten Startgruppe der WM-Abfahrt 2019 in Schweden an. Die war ihr zugelost worden. „Damit war ich dann auch ganz zufrieden. Ich denke, ich habe diese Chance definitiv ganz gut genutzt“, sagte die Isarwinklerin sichtlich gut gelaunt.

Freilich geht die Weltcup-Rennserie noch weiter, und die 26-Jährige hat bereits ein neues Ziel anvisiert: „Jetzt möchte ich auch beim Weltcup-Finale der besten 25 Fahrerinnen Anfang März in Soldeu/Andorra mit dabei sein.“ Und dafür sieht mit derzeit Platz 22 in der Rangliste ganz gut aus.

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