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Skifahren am Blomberg hat keine Zukunft

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Über seine Pläne für die Freizeitarena Blomberg informierte Hannes Zintel (re.) am CSU-Stammtisch im „Tölzer Bräustüberl“. Foto: Scheitterer
Über seine Pläne für die Freizeitarena Blomberg informierte Hannes Zintel (re.) am CSU-Stammtisch im „Tölzer Bräustüberl“. Foto: Scheitterer

Bad Tölz - Der Blomberg ist als Skiberg gestorben: Das stellte Hannes Zintel nun beim CSU-Stammtisch klar.

„Wir beschneien die Pisten nicht mehr“, sagte der Geschäftsführer der Blombergbahn und Vorsitzende des Tourismusvereins „Gesundes Bad Tölz“.

Unter dem Motto „Der Blomberg - gestern, heute und morgen“ hatte die Tölzer CSU eingeladen. Zintel erläuterte, dass er beim weiteren Ausbau zum touristischen Erlebnisberg voll aufs Rodeln setze. Beim Winterbetrieb sehe er für die Zukunft nur zwei Möglichkeiten: „Entweder wir sperren die Bahn in der kalten Jahreszeit ganz zu oder versuchen, die Winterrodel-Geschichte zu pushen.“

Damit sich die touristische Freizeit-Arena Blomberg wirtschaftlich trägt, muss laut Zintel weiter investiert werden. Auf der Agenda stehen die Verlängerung des Blomberg-Blitzes bis zur Mittelstation, der Ausbau des Wanderwegs zur Winter-Rodelbahn, ein Umbau der ehemaligen Skiabfahrt zur Mountainbike-Downhill-Strecke, ein Erlebnis-Wanderweg und nicht zuletzt der Bau eines neuen Minigolf-Platzes.

(esc)

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