Sorge um Patient Krankenhaus

Kochel am See/Benediktbeuern - Der geplante Verkauf der Penzberger Klinik bedeutet für die Loisachtaler Bürgermeister einen erheblichen Einschnitt

Mit großem Bedauern ist im Loisachtal die Nachricht von der vorerst ungewissen Zukunft des Penzberger Krankenhauses aufgenommen worden. Mit dem geplanten Verkauf des Hauses an die m&i-Klinikgruppe Enzensberg, zu der auch die Fachklinik Bad Heilbrunn gehört, werde die chirurgische Abteilung aufgelöst. Das Penzberger Krankenhaus soll aber ein Haus der internistischen Akutversorgung und der internistischen Notfallambulanz bleiben, kündigte der Weilheimer Landrat Dr. Friedrich Zeller an.

Der Benediktbeurer Bürgermeister Georg Rauchenberger würde eine Schließung bedauern. Durch die Nähe zum Klosterdorf ist das Penzberger Krankenhaus "ein wichtiger Bestandteil für die Versorgung unserer Bürger". Es werde häufig in Anspruch genommen, erst recht, seit vor gut 20 Jahren das Benediktbeurer Krankenhaus geschlossen wurde. "Das wird heute noch von vielen Benediktbeurern bedauert." Rauchenberger will auf jeden Fall die Einladung zur außerordentlichen Bürgerversammlung am 8. Juli annehmen, in der der Penzberger Bürgermeister Hans Mummert zu dem geplanten Verkauf des Krankenhauses Stellung nehmen will.

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