Stadt und Jod AG planen gemeinsam

Bad Tölz - Die Stadt und die Jod AG wollen gemeinsame Sache machen, um ein Wellness- oder Spa-Zentrum zu schaffen. Ein Konzept dafür soll bis Ende des Jahres stehen und dem Stadtrat zur Abstimmung vorliegen.

Dieses „sportliche Ziel“ formulierte Stadtkämmerer Hermann Forster in der jüngsten Stadtrats-Sitzung. Das Gremium bekannte sich einstimmig dazu, dass das geplante Bad eine „unentbehrliche Infrastruktureinrichtung für die Stadt Bad Tölz“ sei und segnete das weitere Vorgehen ab.

Wie berichtet, ist Folgendes angedacht: Die Stadt ist grundsätzlich bereit, in eine künftige Wellnessanlage - am liebsten im Alpamare, eventuell aber auch anderswo in Tölz - zu investieren. Die Jod AG soll ihr Know-how einbringen und als Betreiber auftreten. Dazu soll nun ein gemeinsames Steuerungsgremium aus Vertretern der Stadt und der Jod AG installiert werden, das ein Investitions-, Betriebs- und Finanzierungsmodell ausarbeitet. Die Stadtratsfraktionen entsenden Ingo Mehner (CSU), Martin Harrer (FWG), Franz Mettal (Grüne) und Willi Streicher (SPD). Auf diese Weise wolleman „die Fehler der Tölzer-Quellen-Diskussion vermeiden“, sagte Forster. 2009 war angedacht, dass die Stadt die Erweiterung des Alpamare um einen Wellness-Bereich mitfinanziert. „Damals wurde der Stadtrat mit einem Konzept befasst, dass er nicht kannte - deswegen war eine gewisse Distanz spürbar“, so Forster. Auch diesmal sei der Prozess „völlig ergebnisoffen“. Der Kämmerer wies darauf hin, dass im Fall des Scheiterns bis zu 100 000 Euro an Planungs- und Beratungskosten an der Stadt hängen bleiben könnten. Diese außerplanmäßige Ausgabe bewilligte der Stadtrat.

(ast)

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