Stiftung Nantesbuch: „Wir sind angekommen“

Die Geschäftsführer haben bei der Bürgerversammlung in Bad Heilbrunn das Konzept für die weitere Nutzung vorgestellt.

Einiges ist schon zu sehen auf Gut Nantesbuch und Gut Karpfsee. Was die Stiftung für Kunst und Natur bisher in Bad Heilbrunn geschafft hat, haben die Geschäftsführer bei der Bürgerversammlung in Bad Heilbrunn berichtet. „Wir sind angekommen“, sagte Andrea Firmenich.

Das Gelände um Gut Nantesbuch sei die vergangenen 30 Jahre verwaist. „Es hat vor sich hingeträumt“, so Konstantin Reetz. Er ist seit vergangenem Sommer zweiter Geschäftsführer. Die Stiftung ist inzwischen so gewachsen, dass Firmenich das nicht mehr alleine stemmen konnte. Zudem unterstützt ein Team von 12 Mitarbeitern das Projekt Nantesbuch.

„Wir haben das Gelände genau inspiziert und eine Studie angefertigt“, so Reetz. Mit Hilfe dieser Studie ist zu sehen, welche Besonderheiten es vor Ort gibt und welche Areale besonderes Potential haben, um Flora und Fauna zu renaturieren.

Doch erstmal hieß es Aufräumen, sagt Reetz. „Im Gelände standen Kilometer lange Zäune, teilweise wurde Müll abgeladen und die Wege waren nicht mehr verkehrssicher“, sagte Reetz. Und das Grünland wird bewirtschaftet. Der Vorbesitzer - die Stadt München - habe einige Flächen intensiv, andere dafür gar nicht bewirtschaftet.

Aber auch an den Gebäuden tut sich bereits etwas. Es wurde ein Haus gebaut, in dem die landwirtschaftlichen Geräte untergestellt werden. Und der Umbau für das Seminarhaus hat begonnen. 14 bis 28 Seminargäste sollen dort ab dem Jahr 2017 untergebracht werden können. Für Tagesgäste bietet Gut Nantesbuch 140 Plätze, die dort auch verpflegt werden können. „Es wird keine Jugendherberge, kein Hotel oder Gastwirtschaft“, betont Reetz. Alle Gebäude sollen sich in die Natur in der Umgebung einfügen.

Den ausführlichen Text lesen Sie am Montag im Tölzer Kurier. (sw)

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