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Tölzer Alpamare

Bürgerentscheid nicht zugelassen - aber Zukunft gesichert?

1310 Tölzer hatten das Bürgerbegehren zum Erhalt des Alpamare unterschrieben. Abgestimmt wird darüber nicht. Dennoch könnte das Spaßbad eine Zukunft haben.

Ohne Gegenstimme akzeptierte  am Dienstag der neue Tölzer Stadtrat den Vorschlag der Verwaltung, das am 10. April eingereichte Bürgerbegehren „Erhalt des Alpamares mit städtischer Unterstützung“ zurückzuweisen. Es wird also keinen Bürgerentscheid geben. Ausschlaggebend waren rechtliche Erwägungen. Zum Beispiel sei die Fragestellung zu unbestimmt gewesen. Auch sei der Alpamare-Erhalt keine Angelegenheit des städtischen Wirkungskreises, sondern betreffe einen privatwirtschaftlichen Betrieb.

Für die Zukunft des Tölzer Spaßbads könnte es dennoch gar nicht mehr so düster ausschauen. "Das Alpamare bleibt geöffnet", heißt es in einer Pressemitteilung von Dienstagabend. "Das starke Echo des Bürgerbegehrens und die vielen positiven Stimmen zeigen, wie stark die Begeisterung und Unterstützung für das Alpamare ist." Man nehme die Entscheidung des Tölzer Stadtrats zur Kenntnis, das eingereichte Bürgerbegehren für eine Unterstützung des Alpamare nicht zur Abstimmung zuzulassen. "In den letzten Wochen haben wir jedoch sehr viel begeisterte Unterstützung für das Alpamare erhalten. Dies ist für das ganze Alpamare-Team Ansporn und Verpflichtung, weiterhin eines der besten Freizeitbäder Europas zu bleiben." Das Alpamare  sei seit Jahrzehnten als starke Marke bekannt "dank seiner Innvoationsführerschaft als Spaßbad und seiner Auszeichnungen für Sauberkeit und Hygiene. Auf diese Stärken werden wir auch in Zukunft bauen und das Alpamare in seiner heutigen Form als Spaß- und Erlebnisbad weiter betreiben". Ein besonderer  Dank richtet sich an alle Unterzeichner des Bürgerbehrens, die sich für den Erhalt des Alpamare ausgesprochen haben. "Wir werden weiterhin unsere ganze Kraft einsetzen um unseren Gästen ein tolles Badeerlebnis zu bieten."  

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