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Jahresbericht Tourist-Info

„Camper sind keine Billigurlauber“

Der typische Tölzer Gast kommt aus Bayern, er bleibt im Schnitt 4,41 Tage, wohnt dabei in der Regel in einem Hotel oder Sanatorium.

Bad Tölz – Diese Fakten sind dem Jahresbericht der Tourist-Info für 2018 zu entnehmen, in dem auch viel Statistik zu finden ist. Die Zahlen verraten etwa, dass der Sanatoriumsgast im Schnitt rund 15,9 Tage in Tölz bleibt, der Hotelgast dagegen nur 2,9. Die Hotelauslastung, eine wichtige Zahl, beträgt in der Kurstadt 43 Prozent und ist gegenüber 2017 um 3,7 Prozent zurückgegangen. Die Sanatorien freuen sich über einen leichten Anstieg auf 73,4 Prozent. Zusammen mit Ferienwohnungen und Privatvermietern kommt die Stadt auf eine Auslastung von 45,3 Prozent. In Bayern betrug sie in 2018 46 Prozent.

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Woher kommen die Besucher? Die meisten natürlich aus dem Inland und Bayern (36 Prozent). Das Ausland führt Österreich vor der Schweiz und den Benelux-Staaten an. Letztere verdrängten die Italiener, die früher öfter nach Tölz kamen. Mit Abstand am meisten Auslands-Übernachtungen sind der Kategorie zuzuordnen, die Kurdirektorin Brita Hohenreiter „nicht werten mag“. Es handelt sich um Arbeiter aus dem Osten, die zum Beispiel im Jodquellenhof nächtigen.

„Richtig Geld“ ließen die 11 561 Wohnmobilisten in Tölz. Eine Zahl, die auch 2018 gestiegen ist. Hohenreiter: „Camper sind keine Billigurlauber.“ Der Stellplatz an den Muchgaragen sei im Sommer bis zu 194 Prozent (über-)belegt. Manche Wohnmobilisten blieben auch nur ein paar Stunden an der Isar.

chs

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