Eng verbunden mit den Philippinen: Grace de Guia-Landenberger (Mi., mit Sonnebrille) reist jedes Jahr in ihr Geburtsland – hier im Urlaub auf der Insel Boracay mit ihren Kindern Isabelle (gelbes Shirt), Ines (blaues T-Shirt) und Maximilian (2. v. re.) sowie weiteren Verwandten. Am Freitag fliegt sie wieder nach Asien – um den Taifun-Opfern zu helfen. Privat

Tölzerin hilft auf den Philippinen

Bad Tölz - Die Tölzerin Grace de Guia-Landenberger (49) fliegt am Freitag auf die Philippinen. Nach dem Taifun Haiyan will sie das Land, in dem sie geboren wurde, unterstützen.

„Ich kann seit Samstag nicht mehr richtig schlafen“, sagt Grace de Guia-Landenberger. Seit sie die Nachricht bekommen hat, wie groß die Schäden sind, die der Taifun auf den Philippinen angerichtet hat, hat sie keine ruhige Minute mehr. Lange überlegte sie, wie sie den Betroffenen am besten helfen könnte. Nun wird sie am morgigen Freitag im Flugzeug sitzen. Ziel: die philippinische Hauptstadt Manila. Guia-Landenberger ist eine der Freiwilligen, die mit der Hilfsorganisation Humedica aus Kaufbeuren nach Asien reist.

Bereits seit Samstag setzt die Tölzerin alle Hebel in Bewegung, um ihrer Heimat zu helfen. Sie sammelte Spenden und nahm Kontakt mit Humedica auf. „Ich habe angeboten, als Krankenschwester zu helfen.“ Gebraucht wird sie nun aber als Koordinatorin. „Ich spreche alle Sprachen der beteiligten Ärzte - Englisch, Deutsch, Taglog (etwa philippinisches Hochdeutsch), Spanisch und Französisch.“ Was genau auf sie zukommt, weiß die 49-Jährige noch nicht. Es werde wohl ein Flugzeug gestellt, mit dem Freiwillige, Reporter und Hilfsgüter ins Land gebracht werden. Zunächst werde die Tölzerin in Manila bleiben. „Dort ist die Infrastruktur, um alles zu koordinieren.“

Mehr lesen Sie in der Printausgabe des Tölzer Kurier.

(Susanne Weiß)

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