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Im hellen Licht: Der neugestaltete Altarraum der Filialkirche Arzbach nach Abschluss der Innenrenovierung.

Altarweihe in der Filialkirche 

Arzbach freut sich auf Kardinal Marx

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Arzbach - Die Vorbereitungen für den großen Festtag sind längst angelaufen. Arzbach putzt sich für die offizielle Wiedereröffnung der Filialkirche heraus. Am Sonntag, 22. Januar, kommt der Münchner Kardinal Reinhard Marx zur Altarweihe.

Nach sechsmonatiger Bauzeit ist die aufwendige Innenrenovierung der Herz-Mariä-Kirche abgeschlossen. Bei der Sanierung haben neben den von Architekt Hans Hagleitner beauftragten Firmen auch zahlreiche freiwillige Helfer und örtliche Handwerker mitgewirkt. „Die Hilfsbereitschaft war überwältigend“, sagte Kirchenpfleger Klaus Braun beim Helferfest am vergangenen Freitag. „Ohne die große Unterstützung von so vielen wäre das alles nicht zu schaffen gewesen.“ Zusammen mit Pfarrer Leo Sobik dankte Braun allen für das große Engagement.

Inzwischen sind die letzten Restarbeiten erledigt. Vergangene Woche wurde hinter dem Hochaltar mit der Kreuzigungsgruppe ein lichtdurchlässiges Gewebe gespannt. Es soll den Lichteinfall verringern, der sich durch das im Zuge der Renovierung geöffnete Fenster ergibt. Dieses ostseitige Kirchenfenster war kurze Zeit nach dem Bau des Gotteshauses in den Jahren 1949/1950 zugemauert worden. Bei der Innensanierung hat man die Steine entfernt. „Wir wollten die ursprüngliche Architektur der Kirche wieder herstellen“, so Ursula Gonsior. Die zuständige Baubetreuerin des Erzbischöflichen Ordinariats hat die Maßnahme von Anfang begleitet. „Für die konstruktive Unterstützung von Frau Gonsior sind wir sehr dankbar“, hatte Kirchenpfleger Braun bereits bei der Wiedereröffnung der Kirche zum ersten Adventswochenende gesagt.

Der Einbau der „Lichtscheibe“ hinter der Kreuzigungsgruppe hatte nun zur Folge, dass die Weihnachtsdekoration vorzeitig entfernt werden musste. „Es hätte keinen Sinn gemacht, die Christbäume danach wieder aufzustellen“, so Mesner Hans Fuchs. Er begleitet die Vorbereitungen in der Filialkirche, auch wenn er vorübergehend noch im Krankenstand ist. Er war bei Arbeiten am Altar im Spätherbst gestürzt und hatte sich schwer verletzt. „Ich habe einen guten Vertreter“, sagt Fuchs. Als dessen Ersatz ist derzeit Hans Benz für die Mesnerdienste zuständig.

In dieser Woche werden die Holzverkleidungen entfernt, unter denen die neu gestalteten liturgischen Orte „versteckt“ sind: Volksaltar, Taufstein und Lesepult. Der Künstler Thomas Link hat sie – ebenso wie die Podeste anstelle der bisherigen Seitenaltäre – aus weißem Botticino-Marmor hergestellt. Erst nach der Weihe durch den Kardinal sollen sie liturgisch genutzt werden. Im Mittelpunkt steht die Altarweihe mit Chrisamöl und Weihrauch. Pfarrer Leo Sobik hat bei den Gottesdiensten am Wochenende die ganze Pfarrei zur Mitfeier eingeladen.

Der Festgottesdienst mit Altarweihe durch Kardinal Reinhard Marx findet am Sonntag, 22. Januar, um 10 Uhr statt. Anschließend geht es im Festzug zur weltlichen Feier zum „Arzbacher Hof“.

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