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So könnte sie aussehen, die neue Turnhalle des SV Wackersberg-Arzbach. 

Arzbacher Turnhalle: Grünes Licht für Baubeginn 

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Arzbach - Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Wackersberger Gemeinderäte segneten einstimmig den Bauantrag für die neue Arzbacher Turnhalle ab.

Ein entscheidender Schritt zum Neubau einer Turnhalle in Arzbach wurde am Dienstag getan: Der Gemeinderat genehmigte den Bauantrag des SV Wackersberg-Arzbach einstimmig.

„Bei der Planung wurde alles eingehalten“, sagte Bauer. Die Regenwasserentsorgung, die Nachtstellplätze auf der Ostseite: „Das ist so, wie es der Bebauungplan vorsieht.“ Das Abwasser wird ins Netz der Gemeinde eingespeist.

Bauer zeigte auf verschiedenen Grundrissen noch einmal, wie die künftige Turnhalle aussehen wird. „Man wird sie zweimal teilen können, so dass es drei Spielfelder gibt“, sagte der Bürgermeister. Das Handball-Feld sei das längste. Auf jeden Fall könne „wettkampfmäßig“ gespielt werden. Es sind zwei Geräteräume vorgesehen, in denen Tore und sonstige Sportgeräte verstaut werden können. Umkleiden und Sanitärräume befinden sich ebenfalls auf dieser Ebene. Im Obergeschoss wird ein Gymnastikraum entstehen. Dort gibt es auch die Kegelbahnen, sowie einen zusätzlichen Sanitärbereich. „Die Halle ist jetzt für 199 Besucher geplant“, sagte Bauer. Auf die fragenden Blicke mancher Räte hin erklärte er: „Ab 200 Besuchern gelten höhere Auflagen.“

Einstimmig genehmigte das Gremium den Bauantrag – nachdem zuvor noch Befreiungen bezüglich der Abstandsflächen und der Wandhöhe vorgenommen worden waren.

Wie berichtet stellt die Gemeinde für den Turnhallen-Neubau 1,9 Millionen Euro zur Verfügung – die Gesamtkosten werden auf etwa drei Millionen Euro geschätzt. Um mit den Ausschreibungen zu beginnen, setzte die Gemeinde voraus, dass der Verein zehn Prozent der Gesamtsumme selbst zur Verfügung stellt. Dank großer Spendenbereitschaft konnte das geforderte Geld zusammengetragen werden, berichtet SV-Vorstand Peter Willibald auf Anfrage. Aber: „Wir haben noch nicht die ganze Summe, um auch alles fertig zu stellen.“ Dafür fehlen rund 135 000 Euro.

Denn ist die Turnhalle mit Umkleiden, Kegelbahn und Gymnastikraum erst errichtet, steht laut Willibald der zweite Bauabschnitt an: Dann sollen Umkleiden für die Fußballer, eine Vereinsgaststätte und Schießstätten für die Sportschützen entstehen. Und auch diese Maßnahme muss erst einmal finanziert werden.

Mit dem Architekten steht der Verein in engem Austausch. Willibald: „Jetzt geht es schon in die genauere Planung.“

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