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Ins Zwieselgebiet musste die Bergwacht zweimal am Wochenende ausrücken. 

Helikopter bringt ihn die Klinik

Bub (13) verbrüht sich auf Berghütte: Tölzer Bergwacht im Einsatz

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Zweimal musste die Tölzer Bergwacht am Wochenende ausrücken. Bei beiden Malen war auch der Rettungshubschrauber im Einsatz.

Bad Tölz/Wackersberg - Die Einsätze der Tölzer Bergwacht am vergangenen Wochenende waren ganz unterschiedlicher Natur: Auf einer Hütte hatte sich ein  13-jähriger Bub verbrüht, am Vortag war ein 32-jähriger Wanderer gestürzt.

Bub zieht sich Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu

Am Sonntag hatte die Leitstelle Oberland die Bergwacht Bad Tölz und den Einsatzleiter Isarwinkel alarmiert. Die Retter rückten zu einer Hütte in der Nähe des Zwiesels aus. Ein 13-jähriger Junge hatte sich dort mit heißem Wasser teilweise die Beine und die Füße verbrüht und dabei erst- bis zweitgradig Verbrennungen erlitten. 

Rettungshubschrauber bringt jungen Patienten in die Klinik

Aufgrund der Verletzung forderte der Einsatzleiter einen Rettungshubschrauber an. Der nach wenigen Minuten eintreffende erste Bergretter begann bis zum Eintreffen des Hubschraubers mit der Erstversorgung und richtete mit Hilfe von Umstehenden den Hubschrauberlandeplatz ein. Nach weiterer Behandlung durch die nachgerückten Einsatzkräfte von Tölzer Bergwacht und Luftrettung flog man den jungen Patienten ins Unfallkrankenhaus nach Murnau. Nach guten eineinhalb Stunden waren die Bergretter wieder einsatzbereit an der Bergrettungswache.

Schmerzhafte Schulterverletzung nach Sturz

Bereits am Samstag hatten sich die Bergretter ebenfalls im Zwieselgebiet um einen gestürzten Wanderer gekümmert. Der 32-Jährige war ausgerutscht und hatte sich dabei eine schmerzhafter Schulterverletzung zugezogen. Auch er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. 

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