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Die Bauarbeiten am Gehweg zwischen Wackersberg-Dorf und Höfen sollen bald beginnen.

Langfristiges Bauprojekt

Gehweg von Wackersberg nach Höfen: In Kürze rollen die Bagger an

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Ein schier nicht enden wollendes Bauprojekt scheint nun tatsächlich in die Tat umgesetzt zu werden: Mit dem Gehweg von Wackersberg nach Höfen kann endlich begonnen werden.

Wackersberg– Kaum ein Projekt hat die Gemeinde Wackersberg wohl so lange beschäftigt wie der Gehwegbau von Wackersberg-Dorf nach Höfen zur Grundschule. Sechs Jahre lang wurde beraten, mit Grundstücksbesitzern verhandelt und begutachtet. Jetzt aber kommt richtig Bewegung in die Angelegenheit.

So viel Bewegung, dass in der jüngsten Ratssitzung die ersten Arbeiten vergeben wurden. Denn die Gemeinde hat nun die Zusicherung, dass auch ein vorzeitiger Baubeginn die 50-prozentige Förderung des Projekts nicht gefährdet. Die Förderung ist auch daher möglich, weil neben dem Gehwegbau auch die Straße saniert und ausgebaut werden soll.

Die Tiefbauarbeiten wurden für etwa 616 000 Euro an eine einheimische Firma vergeben – einstimmig. Die Straße wird künftig eine Breite von 5,50 Metern haben, daneben befindet sich der 1,50 Meter breite Gehweg. „Die Entwässerung erfolgt auf dem Schotterstreifen“, erklärte Bürgermeister Alois Bauer den Räten. Auf Höhe der Grundschule ist eine behindertengerechte Busbucht geplant.

Der Gehweg soll vor allem den Schülern dienen, die von Wackersberg aus in Richtung Höfen gehen und bislang auf der Straße unterwegs waren.

Separat ausgeschrieben wurden die Stahlbetonarbeiten, wie Bauer in der jüngsten Sitzung sagte. An der Schule entlang soll eine Stützmauer entstehen. Für etwa 12 600 Euro wurden diese Arbeiten vergeben.

Wie mehrfach berichtet, führte die Gemeinde seit 2012 zahlreiche Gespräche mit Grundstücksbesitzern entlang der Straße. Mit dem Thema Gehwegbau nach Höfen hatte sich bereits der vorherige Gemeinderat beschäftigt.

Im Januar 2016 gab Bauer bekannt, dass der nötige Grunderwerb abgeschlossen sei. Danach wurde allerdings beschlossen, dass der Gehweg länger werden soll als ursprünglich angedacht. In der endgültigen Version zieht er sich nun am Schulgebäude vorbei bis zum Bereich Am Schachen (Fahrzeuge Willibald). Hierfür mussten erneute Grundstücksverhandlungen geführt werden.

Diese waren, so Bauer, im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen. Ab da bemühte sich die Gemeinde darum, Fördermittel für das Projekt zu erhalten.

Wann losgelegt werden kann, hängt laut Bauer an der Baufirma. „Sie hat noch ein paar andere Baustellen. Bis September soll aber alles fertig sein“. Vorgesehen ist, dass in den Sommerferien asphaltiert wird.

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