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Mehr Platz für die Kleinen: Im Arzbacher Kindergarten Isarbiber entstehen zwölf neue Krippenplätze. 

Krippe Arzbach 

Geldsegen für die Kinder-Betreuung: 12 weitere Plätze

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Es schaut gut aus für die neue Krippe, die die Gemeinde Wackersberg in Arzbach errichten möchte. Läuft alles nach Plan, könnten dort im September 2018 die ersten Unter-Dreijährigen betreut werden.

Arzbach Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk flatterte nun dem Wackersberger Bürgermeister Alois Bauer ins Haus: Mit knapp 380 000 Euro werden der Umbau des Kindergartens Isarbiber in Arzbach und die Schaffung von zwölf Krippenplätzen gefördert. Dies teilen Familienministerin Emilia Müller und Stimmkreisabgeordneter Martin Bachhuber in Pressemitteilungen mit. „Die Förderung tut uns gut“, sagt Bauer. Insgesamt rechnet der Rathauschef mit Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro. Dafür erhält die Gemeinde die dringend nötigen weiteren Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige. Bei einer Umfrage hatte sich ergeben, dass der Bedarf vorhanden ist.

Die Arbeiten im Hintergrund laufen auf Hochtouren. Wenn alles nach Plan geht, können im Februar die Vergaben starten. „Dann könnten wir im Frühjahr mit den Erdarbeiten und dem Rohbau beginnen“, so Bauer. Das „ehrgeizige Ziel“: Bis September 2018 fertig zu sein, so dass im neuen Betreuungsjahr die ersten Kleinkinder bereits einziehen können.

Um die Kleinsten unterbringen zu können, wird das bestehende Gebäude der „Isarbiber“ einfach verlängert. Dadurch kommen ein Krippen- und ein Schlafraum hinzu, ein neuer Personal- und ein weiterer Schulungsraum. „Das ist alles schlüssig“, so Bauer. „Dann können wir dort zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe betreuen.“

Neben dem Anbau sollen auch die Heizung, die Lüftungsanlage und der Sonnenschutz auf den neuesten Stand gebracht werden, sagt Bauer.

Während all der Bauarbeiten kann der Kindergartenbetrieb normal weiterlaufen. „Nur der Gartenbereich wird durch den Bauzaun etwas verkleinert.“ Erst ganz zum Schluss, wenn alles fertig ist, wird die neue Tür zum Krippenbereich geöffnet.

Geplant ist, dass die Krippenkinder dann auch in den Spielbereich der Größeren gelangen können. Umgekehrt soll das nicht möglich sein. Die Krippenkinder sollen mit ihrem Spielbereich und dem Ruheraum eine Rückzugsmöglichkeit haben.

Für die neue Krippe muss die Gemeinde eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin einstellen. Noch ist die Ausschreibung der Stellen nicht erfolgt. „Es gibt natürlich einen Mangel bei diesen Berufen“, weiß Bauer um die Schwierigkeit. „Es sind ja viele neue Krippen entstanden.“

Wie dem auch sei: Die neuen Plätze zu schaffen sei eine Notwendigkeit. „Der Bedarf ist definitiv da.“ Es habe bereits einige Voranfragen gegeben. Die Einschreibung soll im Februar starten. „Wir planen erst mal vorsichtig. Bei der Krippe in Oberfischbach sind wir auch erst mit vier bis fünf Kindern gestartet“, sagt Bauer. „Wenn alles gut läuft, kann man zum Jahreswechsel weitere Kinder dazunehmen.“ Das gehe fließend. Die Krippe solle langsam, „ganz entspannt“, aufgebaut werden.

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