Geben nicht auf: Florian Bomhard (li.) und Moritz Geiselbrechtinger, die Geschäftsführer des Kletterwalds. 
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Geben nicht auf: Florian Bomhard (li.) und Moritz Geiselbrechtinger, die Geschäftsführer des Kletterwalds. 

Corona Auswirkungen 

Fürs Klettern gibt es eine „tagesfrische Ausrüstung“ für jeden

  • Silke Scheder
    vonSilke Scheder
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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in nahezu allen Lebensbereichen spürbar. Auch die Betreiber des Kletterwalds am Blomberg müssen hart kämpfen. 

Wackersberg – Nicht annähernd so viel los wie sonst ist aktuell im Kletterwald am Blomberg. „Schön für die Kletterer, schade für die Betreiber“, sagt Florian Bomhard, der zusammen mit Moritz Geiselbrechtinger die Geschäfte führt. Wegen der Corona-Pandemie sei die Saison in diesem Jahr zwei Monate später als üblich gestartet – und das nur sehr zaghaft.

Kletterwald hat gutes Hygienekonzept 

„Alle Schulklassen und Gruppen sind weggebrochen“, beschreibt Bomhard das Grundproblem. „Wir merken aber auch ganz deutlich, dass viele Besucher sehr unsicher sind, wie das Klettervergnügen in Zeiten von Corona funktioniert.“ Dabei gebe es ein gutes Hygienekonzept: „Unsere Kletterausrüstungen werden nur jeweils einmal am Tag ausgegeben – es bekommt also jeder Gast eine tagesfrische Ausrüstung“, erklärt Bomhard. Benutzte Ausrüstung lagere den ganzen Tag draußen an der frischen Luft. „Am Abend wird sie desinfiziert.“ Die üblichen Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht bei den Einweisungen sowie an der Ausgabe und der Kasse seien selbstverständlich.

Saison spät und zaghaft begonnen 

Die Flinte ins Korn werfen die Geschäftsführer trotz der zögerlichen Nachfrage noch lange nicht – auch wenn die finanziellen Auswirkungen erst im Oktober klar sein werden. Aber immerhin: Die Stadt habe die Pacht ausgesetzt. Und der Zusammenhalt sei groß: „Am Blomberg arbeiten wir super zusammen, Blombergbahn und Blomberghaus kämpfen auch mit den veränderten und teils schwierigeren Bedingungen“, sagt Bomhard. „Durch eine gute Kommunikation und wechselseitige Rücksichtnahme unterstützen wir uns in dieser Krisenzeit fabelhaft.“ Die Geschäftsführer des Kletterwalds hoffen nun, dass die Besucher möglichst bald wieder kommen. Für alle, die gerne klettern, aber ein Problem mit der Höhe haben, gibt es Bomhard zufolge einen neuen Parcours. Und auch die Oachkatzlchallenge – ein Kletterbaum – sei erst im zweiten Betriebsjahr. „Wir sind ein bisschen besorgt, wie es weitergeht – aber wir sind bereit.“  

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