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Auf dem Balkon des alten „Strasserhofs“: Johannes Tien und seine Familie, die an gleicher Stelle das neue Hotel Bergeblick bauen wollen.

In Strass: Hotel und Golfplatz werden getrennt

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Neues Hotel, erweiterter Golfplatz: Das soll im Bereich Strass entstehen. In Zukunft werden die beiden Projekte allerdings unabhängig voneinander weiterentwickelt.

Wackersberg – Die Gemeinde Wackersberg möchte in Strass ein neues Hotel ermöglichen, zugleich soll der dortige Golfplatz erweitert werden. Bislang wurde stets der „Bebauungsplan Golfplatz mit Hotel Strass“ behandelt. Die beiden nebeneinanderliegenden Stätten sollen sich gegenseitig bereichern, ohne voneinander abhängig zu sein.

Doch bereits in der September-Sitzung des Gemeinderats hatte es für die Erweiterung des Golfplatzes auf einen 18-Loch-Platz einige Auflagen gegeben. Die Bedenken, die der Erweiterung entgegenschlagen, gehen so weit, „dass eine Gesamtplanung nicht zu realisieren wäre“, sagte Bürgermeister Alois Bauer in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Um dennoch die Entwicklung des Hotels nicht zu bremsen, wurde daher eine Aufgliederung des Geltungsbereichs vorgeschlagen. Das bedeutet: Die Planung wird in Teilbereichen fortgesetzt. Künftig gibt es die beiden Bebauungspläne Golfplatz Strass und Hotel Strass. „Wenn beide unabhängig voneinander weiterentwickelt werden, kommt man schneller zum Erfolg“, so Bauer.

Martin März fragte noch einmal konkret nach: „Wenn man die Stellungnahme der Regierung von Oberbayern sieht, heißt das eigentlich, die Golfplatz-Erweiterung geht nicht, oder?“ Das sei noch nicht vom Tisch, sagte Bauer. Der Betreiber könne schließlich darauf verweisen, dass es sich um einen bestehenden Platz handle und nicht um eine Neuanlage. „Wir haben bei der Regierung angefragt“, sagte Bauer. „Das Sondergebiet Hotel wurde bejaht. Es wurden die Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das Hotel kann auch ohne erweiterten Golfplatz bestehen.“

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Das ergebe Sinn, sagte März. Ein Neun--Loch-Platz sei ja schließlich bereits da. „Was ich aber nicht verstehe: Ein Argument der Regierung ist, dass der Golfplatz auf dem Drei- bis Vierfachen der Fläche erweitert werden müsste, um genehmigt werden zu können.“ In Sachen Flächenverbrauch sei das nicht sinnvoll. Alle Räte waren sich aber am Ende einig, dass es nur mit einer getrennten Planung weitergehen könne. Geschlossen stimmten die Mitglieder für die Aufteilung.

Zum Bebauungsplan Hotel Strass waren 25 Träger öffentlicher Belange angeschrieben worden. Einige hatten nicht geantwortet, andere keine Bedenken geäußert. Nur drei Stellen hatten Anmerkungen. Der geänderte Entwurf muss nun noch einmal vorgelegt werden.

Wie berichtet soll der „Strasserhof“ abgerissen und in das Landhotel „Bergeblick“ mit 30 Zimmern umgewandelt werden. Betreiber Johannes Tien möchte allen, die sich vom „Strasserhof“ verabschieden möchten, die Gelegenheit dazu geben. Im Dezember ist dies immer montags zwischen 10 und 12 Uhr möglich. Wer individuell einen Termin vereinbaren möchte, kann sich unter 0 15 11/5 35 42 54 melden.

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