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Erster Schritt zum neuen Weg: Zunächst wurden Vegetationschicht und Oberboden abgetragen.

Renaturierung der Isar

Alter Wanderweg muss weichen, damit es den Fischen besser geht

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An der Isar auf Höhe der Bibermühle haben die Arbeiten begonnen. Um den Fischen neue Lebensräume zu bieten, muss der Wanderweg versetzt werden.

Wackersberg– Fische sollen sich in der Isar wieder wohler fühlen. Um das zu erreichen, wird im Bereich Bibermühle/Steinbach eine große Renaturierungsmaßnahme vorgenommen. Die ersten Schritte dafür wurden nun genommen. Derzeit ist die Flussmeisterstelle Lenggries, die die Maßnahme durchführt, damit beschäftigt, einen neuen Weg anzulegen.

Wie berichtet soll die Isar wieder in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden. Zwischen Sylvenstein und Bad Tölz ist die Fischfauna „unbefriedigend“, so das Wasserwirtschaftsamt (WWA) in einer Pressemitteilung. Es soll versucht werden, den Tieren ihren natürlichen Lebensraum zurückzugeben.

Dafür werden im Bereich der Bibermühle die Uferversteinerung sowie die Drahtschotterwalzen entfernt. Dadurch sollen Teile der Uferböschung erodieren, damit „lockere Uferanbrüche entstehen, wie sie für die Isar früher typisch waren“, so das WWA. Dort können Fische Unterstände und Laichplätze finden.

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Wegen dieser Erosion muss eben der Wanderweg verlegt werden. „Der Oberboden wurde abgetragen und im naturschutzrelevanten Bereich zwischengelagert“, erklärt Franziska Marten vom WWA. Derzeit wird Kies auf dem Weg aufgebracht, der vom Sylvensteinspeicher stammt.

„Nächste Woche wird alles verdichtet“, so Merten. Danach soll sich der Weg, der die für Forstwege übliche Breite von zweieinhalb Metern hat, erst einmal bis in den Herbst setzen. Dann beginnt die eigentliche Renaturierungsmaßnahme, in deren Zuge der „alte“ Weg zurückgebaut wird.

Beeinträchtigungen für Radfahrer und Wanderer sind übrigens nicht zu erwarten. Der alte Weg wird erst zurückgebaut, wenn der neue begehbar ist. „Deshalb haben wir jetzt schon angefangen“, sagt Marten. „Das wird ein fließender Übergang.“ Damit der neue Weg nicht beschädigt wird, weist das WWA darauf hin, dass Absperrungen dringend beachtet werden sollen.

Im Laufe der Maßnahme wird übrigens auch ein Stück des Weges in Richtung Bibermühle hergerichtet. Hierbei kann es laut Merten schon zu leichten Beeinträchtigungen kommen.

Vergangenes Jahr beschloss das bayerische Umweltministerium, dass die Isar wieder lebendiger werden soll. Dazu wurden Fischaufstiegshilfen an Wasserkraftwerken installiert. Außerdem wurden Renaturierungsmaßnahmen – wie die bei Bibermühle/Steinbach – ins Leben gerufen, um die Bedingungen für Fische zu verbessern.

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