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Zuversichtlich: Damit die geplante Sporthalle 2017 gebaut werden kann, ziehen Sportverein und Judosparte an einem Strang (v. li.) Judotrainer Dagobert Müller, Helmut Hanus, Andrea Schimmeyer, Klaus Hanus und Sportvereins-Vorsitzender Peter Willibald. 

Sportverein

„Judobulls“ wollen an der neuen Sporthalle mitbauen

Arzbach – Die Erfolgssparte des Sportvereins Wackersberg-Arzbach gibt eine neue Marschroute vor. Mit der neuen Trainerin wollen die "Judobulls" ihre Erfolge ausbauen.

Seit zwölf Jahren bereichern die „Judobulls“ den Sportverein Wackersberg-Arzbach. Seither ist diese Sparte diejenige mit den meisten Erfolgsmeldungen – sogar einen Senioren-Weltmeister können die „Judobulls“ vorweisen. Beim Nachwuchs haben sich die Judokas durch zahlreiche Turniertitel insofern einen Namen gemacht, dass die etablierten Gegner mittlerweile den frischen Wind aus Arzbach zu fürchten gelernt haben. Nach dem Motto „schmiede das Eisen, solange es heiß ist“, informierte Vorstand und Trainer Klaus Hanus in der Hauptversammlung die zahlreichen Mitglieder über die mögliche Marschroute im neuen Jahr.

Dank einer neuen Trainerin, Andrea Schimmeyer, möchte die Sparte die bisherigen Trainingszeiten um einen zusätzlichen Termin erweitern. Und zwar für all diejenigen ehrgeizigen Kämpfer, die sich extra Wettkampftraining wünschen oder höhere Gürtelprüfungen. „Hier können wir noch eine Schippe drauflegen“, so der Vorsitzende. Als „Offene Matte“ gelte dieser Termin für alle Kampfsportler, die ihr Wettkampfgeschick verbessern möchten. Andrea Schimmeyer, die ihren Worten nach in der DDR und NRW „mit der Matte groß geworden“ ist, würde ihr Trainerwissen nun an die Arzbacher Jugend weitergeben, wobei sie besonders bei den Mädchen großes Potenzial sieht.

Zur Marschroute im neuen Jahr zählte Klaus Hanus auch die Bildung eines „Orga-Teams“, das mit Hilfe der neuen Kommunikationsmittel bei der Organisation von nicht-sportlichen Ereignissen bereitsteht: Beispielsweise für das Zeltlager, den Kinderfasching oder für Fahrten zu Wettkämpfen. Hauptgrund für die überaus starke Mitgliederpräsenz dürften die Ausführungen des SVW-Vorsitzenden, Peter Willibald, zum geplanten Bau der neuen Sporthalle gewesen sein. Demnach wird die Arzbacher Halle der neuen Halle bei der Tölzer Südschule von der Größe her sehr ähnlich sein. Zweistöckig und unterteilbar können in dieser Sportstätte dann Wettkämpfe für Handball, Volleyball, Basketball und Judo ausgetragen werden, ebenso Fußballtraining und Gymnastik. Auch Platz für Zuschauer ist vorgesehen sowie eine kleine Küche und zwei Kegelbahnen im Obergeschoss. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann noch ein Sportheim für die Sportschützen mit Wirtschaft und Umkleiden für die Fußballer errichtet werden.

Obwohl noch keine Verträge unterschrieben seien, hätten die Architekten, die Gebrüder Lück, bereits die fertigen Pläne in der Schublade. Die Kosten für die Sporthalle werden sich auf rund 3,2 Millionen Euro brutto belaufen, wovon die Gemeinde 1,9 Millionen Euro übernehmen und der Bayerische Landessportverband voraussichtlich 600 000 Euro zuschießen wird. Der Verein sieht im Gesamtkonzept noch Einsparmöglichkeiten, wird aber nicht umhinkommen, über 300 000 Euro an Barmitteln aufzubringen, damit die 50 Jahre alte Sporthalle durch eine neue ersetzt werden kann.

Um diese Summe bereitzustellen, setzt der Sportverein auf freiwillige Spenden von Firmen und Gönnern. Die Judosparte würde ihren Beitrag in Form von erhofften Sonderzahlungen der Mitglieder leisten sowie aus Erlösen von allerlei Festivitäten.

Peter Willibald erhofft sich außerdem regen Zulauf zur öffentlichen Vorstellung des Finanzierungskonzepts am 18. Februar. „Wenn der komplette Verein an einem Strang zieht, könnte im Frühjahr 2017 der Hallenbau beginnen“, so Willibald. Seiner Ansicht nach liegt die vereinssportliche Zukunft des SV in der Spendenbereitschaft der Vereinsmitglieder und Dorfbewohner.  rm

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