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Mit dem Hubschrauber wurden die Wanderer nach Tölz gebracht

Einsatz im Längental

Auf dem Weg zur Tutzinger Hütte: Erschöpfte Berliner Wanderer alarmieren Bergwacht

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Erneut haben zwei Wanderer die Bedingungen völlig unter- und ihre Kondition überschätzt. Die Bergwacht rettete die beiden Männer.

„Zwei verstiegene, erschöpfte Bergsteiger an der Tiefentalalm im Längental.“ Mit dieser Meldung wurde die Tölzer Bergwacht am Sonntagabend gegen 18.45 Uhr von der Rettungsleitstelle alarmiert. Elf Einsatzkräfte, der Bergwachtnotarzt und der Einsatzleiter Isarwinkel rückten sofort aus.

„Mit Bergrettungsfahrzeug und Quad gelang es den Bergrettern in die Nähe der beiden 36-jährigen Wanderer aus Berlin vorzudringen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bergwacht. Unterstützung gab es dabei von einem sehr hilfsbereiten Grundanlieger. Er machte mit Traktor und Motorsäge den Weg für Quad und Einsatzfahrzeug frei. „Die letzten 200 Höhenmeter wurden aufgrund des massenhaften Schnee- und Windbruchs den Umständen entsprechend rasch zu Fuß bewältigt.“

Wanderer waren auf dem Weg zur Tutzinger Hütte

Zusätzlich hatten die Retter noch für den Abtransport den Hubschrauber Christoph Murnau alarmiert. Die beiden völlig erschöpften Wanderer wurden von ihm direkt nach Bad Tölz geflogen und dort dem Rettungsdienst übergeben. 

Die beiden Wanderer hatten laut Bergwacht die Absicht, zur Tutzinger Hütte am Fuß der Benediktenwand zu gehen. Angesichts der erschwerten Bedingungen mit Schnee und Schneebruch „haben sie dabei ihre Kräfte total überschätzt“.

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Am Poschberg kam es in der Nacht zu einem Großeinsatz der Bergwacht. Ein Mann hatte sich verstiegen - und kam nicht mehr weiter. Der Einsatz gestaltete sich kompliziert.

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