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Mehr Mülleimer für Hundehaufen in Wackersberg - allerdings ohne Beutel

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Von: Melina Staar

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Das Leeren und Unterhalten der Hundeklos kostet die Gemeinde Lenggries einiges an Geld. Diese Ausgabe wird über die Hundesteuer mitfinanziert.
Die Gemeinde Wackersberg möchte weitere Hundeklos aufstellen. Anders als die in Lenggries (Foto) sollen die neuen Stationen aber keinen Beutelspender beinhalten. © Pröhl/A

Der Wackersberger Gemeinderat befürwortete auf Anfrage einer Bürgerin neue Standorte für Hundetoiletten. Errichtet werden diese allerdings ohne Beutelspender.

Wackersberg – Es gibt derzeit 195 angemeldete Hunde in Wackersberg. Und sie alle müssen auch mal. Eine Bürgerin wandte sich deswegen an die Gemeinde und erklärte, da nun die Hundesteuer erhöht worden sei, sollten doch auch mehr Hundetoiletten aufgestellt werden.

Momentan gibt es in der Gemeinde drei Hundetoiletten

„Momentan haben wir drei“, sagte Bürgermeister Jan Göhzold in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Eine am Lehrbienenstand, eine an der Pestkapelle und eine am Stallauer Weiher. Natürlich könne man über weitere Stellen nachdenken.

Allerdings plädierte der Bürgermeister dafür, Mülleimer aufzustellen, aber keinen Beutelspender dazu bereitzustellen. „Die Hundehalter haben sowieso Beutel dabei und die Beutel fliegen sonst nur herum“, meinte Göhzold. Dem pflichtete Hans Demmel bei.

Standorte müssen vom Bauhof leicht anfahrbar sein

Was die Standorte betrifft, sollten welche ausgewählt werden, die sich vom Bauhof leicht anfahren lassen, sodass die Entleerung der Mülleimer erleichtert wird. Möglich wäre es beispielsweise am Wanderparkplatz im Längental, in Oberfischbach an der Kirche oder auch auf Höhe des Kindergartens in Arzbach und beim ehemaligen „Neuwirt“ in Wackersberg.

Josef Wolf sprach sich noch für einen Mülleimer am Fußweg in Bürg aus, „da gehen viele mit ihren Hunden“. Etwa 200 Euro pro Stück müsse man rechnen.

Mülleimer mit kleinen Öffnungen werden bevorzugt

Nikolaus Braun sprach sich für Mülleimer mit einer kleinen Öffnung aus, „damit man darin nichts anderes entsorgen kann“. Schließlich habe man in der Vergangenheit schon Mülleimer abgebaut, weil manche ihren ganzen Hausmüll darin entsorgt hätten. Natürlich könne man es nicht verhindern, dass jemand seinen Hausmüll dazustelle, sagte Göhzold. Eventuell könne man zumindest mit einem Hundesymbol auf den eigentlichen Zweck des Mülleimers aufmerksam machen.

Dass es Mülleimer mit kleinen Öffnungen und definitiv keine Beutelspender geben soll, befürwortete der Gemeinderat schließlich einstimmig.  

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