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Pfarrer Leo Sobik segnet die neue Kinderkrippe in Arzbach.  

Festtag für den Nachwuchs 

Neue Kinderkrippe in Arzbach eingeweiht: Viel Platz für die Kleinsten

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Schon seit einigen Wochen tobt das Leben in der neuen Arzbacher Kinderkrippe. Mit etwas Verspätung feierten Kinder, Eltern, Betreuerinnen und Pfarrer Leo Sobik am Samstag nun die offizielle Einweihung.

Arzbach - Da es im Kindergarten keinen Raum gibt, der die rund 50 Festgäste aufnehmen kann, feierten die Arzbacher kurzerhand in der benachbarten Turnhalle des Sportvereins. „Wenn ich Kind wäre, würde ich gerne hier hingehen“, sagte Bürgermeister Alois Bauer in seiner Festrede. In seiner Kindheit habe es noch keinen Kindergarten gegeben. Schmunzelnd fügte er hinzu: „Ich bin ganz einsam aufgewachsen.“

Der Bürgermeister blickte auch auf den Bauverlauf zurück. So wurde im Juni 2016 der erste Vorentwurf vorgestellt. Im März 2017 erhielt die Gemeinde die Baugenehmigung, und Anfang dieses Jahres zogen die ersten Kinder in die Krippe ein.

Die Zusammenarbeit mit den Isarwinkler Firmen sei „eine Freude“ gewesen. Die Absprachen hätten perfekt geklappt. Bauer: „Es war eine sehr entspannte Baustelle.“ Der angedachte Kostenrahmen von 680 000 Euro werde eingehalten oder vielleicht sogar unterschritten. Die Gemeinde kann mit staatlichen Zuschüssen in Höhe von rund 430 000 Euro rechnen. „Das hat es für uns natürlich leichter gemacht, den Bau zu stemmen.“

Hinzu kam, dass sich während der Bauzeit die Förder-Richtlinien änderten. So kann die Krippe nun bei Bedarf mit Dreijährigen aufgefüllt werden: „Es ist für uns ein Glücksfall, denn bei uns schwanken die Geburtenzahlen sehr stark.“ Kamen 2015 und 2017 jeweils 40 Kinder zur Welt, waren es 2016 nur 24. Die Nachfrage nach Krippenplätzen dürfte nach Bauers Ansicht weiter stark schwanken.

Musikalische Einstimmung: In der Turnhalle des Sportvereins sangen die Kinder mit den Erzieherinnen bei der Einweihungsfeier für die Krippe.

Die Krippe ist an den bestehenden Arzbacher Kindergarten angebaut, nur ein Gitter trennt die beiden Bereiche. Neben dem Gruppenraum gibt es einige weitere neue Zimmer. In einem Werkraum können die Buben und Mädchen mit ihren Erzieherinnen basteln. In einem Schlafraum haben die Kleinsten die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen.

Die Kindergärtnerinnen freuen sich besonders über einen größeren Personalraum. Neu gestaltet sind auch die Toiletten, die Heizung ist nun leistungsfähiger. Am zusätzlichen Gartenteil und an der Terrasse wird noch gearbeitet.

Auch nach der Erweiterung ist das „Spatzennest“ im Haus untergebracht. In einem Kellerraum betreut die Elterninitiative im „Förderverein für Kinder im Isarwinkel“ an zwei Tagen von 8.30 bis 11.30 Uhr die Kinder. „Wir sind sehr froh, dass das Spatzennest bestehen bleibt“, sagte der Bürgermeister.
Lesen Sie auch: Wie die Weichen für die neue Krippe gestellt wurden

Zufrieden äußerte sich auch Kindergarten-Leiterin Brunhilde Singhammer. Das Beteuerteam habe sich auf neun Personen vergößert: „Alles hat sich gut eingespielt. Groß und Klein geht es gut.“

Im Anschluss an die Festreden wanderten Kinder, Eltern und Betreuerinnen von der Turnhalle zur Krippe und zogen symbolisch in das neue Gebäude ein. Pfarrer Leo Sobik segnete die neuen Räume.

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