Der perfekte Ort zum Abschalten: Das neue Gartenlokal, das Sebastian Sixt zusammen mit Freundin Carolin Rutzmoser betreibt, hat jetzt geöffnet. Die Jurte rechts dient als Schlechtwetter-Alternative.
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Der perfekte Ort zum Abschalten: Das neue Gartenlokal, das Sebastian Sixt zusammen mit Freundin Carolin Rutzmoser betreibt, hat jetzt geöffnet. Die Jurte rechts dient als Schlechtwetter-Alternative.

Gastronomie

Neues Gartenlokal „Ding Dong“ am Blomberg ist eröffnet

  • Melina Staar
    vonMelina Staar
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Die ersten Gäste hat Sebastian Sixt im „Ding Dong“ schon begrüßt. So heißt das neue Gartenlokal, dort, wo früher die „Krapfenhütte“ beheimatet war. Seit knapp zwei Wochen läuft der Betrieb.

Wackersberg - Der Hauptteil des neuen Lokals, etwa 100 Plätze, befinden sich als Biergarten im Freien. Für schlechtes Wetter ist als Innenraum eine Jurte, ein mongolisches Rundzelt, mit 25 Plätzen vorgesehen. „Das Ganze ist schon etwas ausgefallen“, sagt Sixt lachend. Auf der Speisekarte stehen regionale Bioprodukte, etwa vom Thomahof in Königsdorf oder auch regionales Bier. „Alternativ“ sei auch die Musik, von Reggae bis alternativem Rock.

Derzeit serviert Sixt, der als gelernter Koch selbst in der Küche steht, ausschließlich Brotzeiten. 2021 steht ein weiterer Umbau an. Dann wird es einen Holzbackofen und einen Grill geben. „Dann werden wir auch andere Gerichte anbieten, vielleicht Thailändisches. Aber wir legen uns nicht fest, es gibt einfach das, was gut ist.“

Jurten-Dorf soll 2021 folgen

Die Jurte und auch die aufgehängten Fahnen seien sehr auffällig. Daher seien schon einige Leute auf ihn aufmerksam geworden. „Viele kommen vom Blomberg gleich gegenüber. Es läuft gut an.“

Momentan ist das Lokal nur an den Wochenenden geöffnet. Mittags geht es los, abends schließt Sixt je nach Andrang früher oder später. Auch im Winter soll das so bleiben, „aber unsere Hauptsaison wird sicher der Sommer“. Die Jurte könne man auch für private Feiern wie Geburtstage mieten – Lagerfeuer inklusive.

Jurte wird auch für private Anlässe vermietet

Alles Weitere müsse sich noch entwickeln. Beispielsweise gebe es schon die Idee, dass Veranstaltungsmanager Wolfgang Ramadan das Gartenlokal wieder in ein Natur-Schauspiel einbezieht – ähnliche wie bei der „Pension Nirvana“. Das Stück begann damals an der Pension am Fuß des Blombergs und endete an dessen Gipfel. Im kommenden Jahr wird es laut Sixt zudem noch vier Jurten zum Übernachten geben.

Wie berichtet wurden die Pläne im Februar 2019 das erste Mal öffentlich im Gemeinderat Wackersberg behandelt. Von Anfang an waren die Räte aufgeschlossen gegenüber dem Projekt. Sixt hat die zuletzt leer stehende „Krapfenhütte“ und die Wiese daneben gepachtet. Sein Jurten-Dorf bezeichnet er selbst als einmalig in Deutschland. Die Rundzelte sollen ganz ursprünglich und spartanisch sein. Anfangs war geplant, das Jurten-Dorfs schon diesen Sommer zu eröffnen. Aufgrund der Corona-Krise verzögerte sich aber alles. Zur nächsten Sommersaison will Sebastian Sixt dann mit den alternativen Übernachtungsmöglichkeiten durchstarten.

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