Die ehemalige „Quellen“-Wirtschaft in Wackersberg
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Besonders erhaltenswert: Äußerlich soll sich die ehemalige „Quellen“-Wirtschaft in Wackersberg bei ihrem Umbau nicht verändern.

Landratsamt muss Baufortsetzung noch erlauben

Wackersberger Gemeinderat stimmt Änderung des Bauplans für „Quellen“-Wirtschaft zu

  • VonElena Royer
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Derzeit ruht der Umbau der ehemaligen „Quellen“-Wirtschaft in Wackersberg. Zuletzt hatte das Landratsamt die Bauarbeiten gestoppt, da entgegen der Baugenehmigung abgerissen worden war.

Wackersberg – Wie berichtet, plant Eigentümer Anton Hoefter, die ehemalige „Quellen“-Wirtschaft, die zwischenzeitlich als Künstleratelier diente, in vier Ferienwohnungen und eine Betriebsleiterwohnung umzubauen. Im Zuge des Baus hat Hoefter Bereiche, die nach seiner Aussage in schlechterem Zustand waren als zuvor angenommen, abgerissen. Da dies vom ursprünglichen Plan abwich, ließ das Landratsamt den Umbau einstellen. In seiner jüngsten Sitzung lag dem Wackersberger Gemeinderat nun der neue Bauantrag vor. Dieser zeigt laut Bürgermeister Jan Göhzold, dass alle Grundrisse dem vorherigen Bauplan gleichen, äußerlich also keine Unterschiede zu sehen sein werden. Im Inneren des Hauses sind aber beispielsweise eine neue Bodenplatte und eine neue Decke geplant.

„Quellen“-Wirtschaft „besonders erhaltenswert“

Dazu wollte Martin März wissen, ob das Haus unter Denkmalschutz stehe, was von Göhzold verneint wird. Es sei jedoch „besonders erhaltenswert“ und „für die Kulturlandschaft prägend“. Johann Demmel fragte, ob die Kleinkläranlage für die geplante neue Nutzung ausgelegt sei. Dafür muss laut Göhzold noch ein Nachweis eingereicht werden.

Der vorgelegten Änderung des ursprünglichen Bauantrags stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Wann und ob der Bau weitergehen kann, muss aber noch vom Landratsamt genehmigt werden.

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