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Über den Baubeginn des Mehrgenerationen-Wohnhauses freuen sich (v. li.) Fördervereins-Vorsitzender Gerhard Grasberger, Architekt Martin Schneider, Thomas Schneider (ausführende Rohbaufirma), Bauleiter Konrad Fichtner und Bürgermeister Alois Bauer.

Haushaltsplan genehmigt

Rücklagen von Wackersberg schrumpfen - weil Gemeinde große Projekte angeht

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Wackersberg hat für die kommenden Jahre einiges geplant. Ein Mehrgenerationenhaus, ein Neubaugebiet und einen Sportplatz. Dass schmälert die Rücklagen.

Wackersberg – Wackersberg hat für die kommenden Jahre einiges geplant. Entsprechend präsentierte sich der Haushalt, der in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Kämmerer Jan Göhzold vorgestellt wurde.

Etwa 1,6 Millionen Euro werden sowohl in diesem Jahr als auch 2020 in den Sporthallen-Bau in Arzbach gesteckt. Weitere große Ausgabeposten sind die Wohnungsbauförderung des neuen Wohngebiets Längentalstraße/Waxensteinstraße. Knapp zwei Millionen Euro werden hierfür veranschlagt. Drei Millionen Euro in diesem Jahr und weitere zwei Millionen Euro im kommenden Jahr wird der Bau des Mehrgenerationenhauses die Gemeinde kosten. Dafür wird die Gemeinde einen Kredit in Höhe von 1,5 Millionen Euro aufnehmen – auf zehn Jahre zu null Prozent Zinsen, da das Geld in ein Projekt zum sozialen Wohnbau gesteckt wird.

Schon jetzt blickt Göhzold in die nähere Zukunft: „2020 werden wir ein neues Feuerwehr-Fahrzeug brauchen“, sagte er. Etwa 300 000 Euro veranschlagt er dafür. Ein weiteres Großprojekt in den kommenden Jahren wird der Neubau eines Bauhofs sein – 1,5 Millionen Euro in den Jahren 2021 und 2022. „Für den weiteren Breitband-Ausbau habe ich pro Jahr 300 000 Euro angesetzt“, so Göhzold.

„Vorsichtig“ sei er an die Personalkosten herangegangen, sagte der Kämmerer. „Wir haben zwei Stellen mehr für die Krippe.“ Daher habe er diese Ausgaben höher angesetzt – auf gut 1,2 Millionen Euro.

Bei den Einnahmen kann Wackersberg vor allem auf die Einkommensteuer bauen. Als er seine dazugehörige Grafik zeigte, meinte Göhzold: „Hier muss ich jedes Jahr das Datenfeld vergrößern. Die Linie will immer oben hinaus. Das ist eine erfreuliche Entwicklung.“ Fast 2,2 Millionen Euro sollen 2019 durch die Einkommensteuer in die Gemeindekasse kommen. Durch die vielen Projekte werden die Rücklagen zurückgehen. „Aber der Plan ist, dass wir bis 2022 wieder fünf Millionen Euro haben“, so Göhzold.

Interessantes Detail: Bei der Finanzkraft der Gemeinden im Landkreis belegt Wackersberg den letzten Platz. „Aber uns geht es trotzdem gut, weil wir und unsere Vorgänger immer gut gewirtschaftet haben“, sagte Bürgermeister Alois Bauer. Der Gemeinderat genehmigte einstimmig den Haushaltsplan. 

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