Spendenübergabe: Mit einer kräftigen Finanzspritze haben Resi Dörfler, die Witwe des verstorbenen Ehrenvorstands Sepp Dörfler, und Tochter Gertrud Apfel sowie Gemeindekämmerer Jan Göhzold die Spendenaktion für den Turnhallenbau eröffnet. Auch Ehrenvorstand Hans Demmel (re.) übergab an Kassier Andrea Gerg 1000 Euro.  

Sportverein Wackersberg-Arzbach

Schritt für Schritt zur neuen Turnhalle

Arzbach –  Auch wenn sich das Interesse noch in Grenzen hält: Ein weiterer Schritt in Richtung Neubau einer Turnhalle in Arzbach ist getan. Der Zeitplan steht, und die ersten Spenden fließen.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des SV Wackersberg-Arzbach wurde im „Kegelstüberl“ über das Finanzierungskonzept, einen Erbpachtvertrag für das Sportgelände, die Vereinbarung mit der Gemeinde Wackersberg sowie die Architektenverträge abgestimmt.

Zwar war nur ein geringer Prozentsatz der rund 1000 Mitglieder erschienen, die Abstimmungsergebnisse fielen jedoch nahezu allesamt einstimmig aus.

SV-Vorsitzender Peter Willibald informierte die Anwesenden über einen Bauzeitplan und nannte mit einer Gesamtsumme von 3,12 Millionen Euro auch die etwaigen Kosten. „Oder nennen wir sie einmal meine Wunschkosten“, legte sich der Vorsitzende auf keinen exakten Betrag fest.

„Förderfähig durch den Landessportverband sind 90 Prozent von allem, was für den Sportbetrieb gebraucht wird“, erklärte Willibald. Dafür werden zwanzig Prozent vom BLSV als Zuschuss bezahlt. Allerdings nur, wenn der Verein zehn Prozent aus der eigenen Kasse und an zu verrechnenden Eigenleistungen einbringen kann. So zumindest sehen es die Statuten des Sportverbandes vor. Die Gemeinde stellt 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. Allerdings müssen laut Gemeinderatsbeschluss die zehn Prozent rein an finanziellen Mitteln zur Verfügung stehen. Somit geht Willibald im Moment von rund 300 000 Euro aus, die durch den SV Wackersberg-Arzbach aufgebracht werden müssen.

Bürgermeister Alois Bauer: „Das Geld muss bei der Vergabe zur Verfügung stehen. Es ist für uns ein deutliches Zeichen, dass die Sportler hinter dem Projekt stehen.“ Sollte am Ende dadurch sogar Geld übrig bleiben, wäre dies als guter Start für den Bau des Sportheims gedacht. Kassier Andrea Gerg: „Wir haben momentan zirka 50 000 Euro. Davon können wir für den Hallenbau 20 000 verwenden. Der Sportbetrieb mit samt den Kosten für das derzeitige Gebäude und die Sportplätze muss ja auch weiterhin reibungslos funktionieren.“ Bis zum Sommer 2016 soll die geforderte Summe zusammen sein. Gerg: „Ein dicker Batzen, aber wenn wir uns richtig reinhängen, ist es zu schaffen.“ Am 18. Februar findet deshalb in der Turnhalle ein Informationsabend für alle Gemeindebürger, Geschäftsleute sowie Gönner statt.

Zur Eingabeplanung soll 2016 parallel die Werkplanung erfolgen. Und dann je nach Kassenstand im Herbst auch noch die Ausschreibung. Im Frühjahr 2017 ist geplanter Baubeginn.

Einstimmig erfolgte die Zustimmung zur Unterzeichnung der Verträge mit den Gebrüdern Rainer (Ing.) und Fritz Lück (Arch.). Willibald: „Da hat Alois Bauer mit seiner ganzen Erfahrung und Routine unermüdlich gekämpft und das Beste für uns herausgeholt.“ Bauer: „Das ist wirklich ein professionelles Gespann. Da steht der Bau von Sporthallen beinahe schon auf der Tagesordnung.“

Und dann appellierte der Bürgermeister an die Sportvereinsmitglieder: „Jetzt müssen wir gemeinsam eine Dynamik zum Spenden erreichen. Die Gemeinde steht dahinter. Die Chance muss genutzt werden. Denn wenn wir es jetzt nicht schaffen, gelingt es nie mehr.“

Spendenkonto

des Sportvereins Wackersberg-Arzbach, Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen:

DE35 7005 4306 0055 0303 81

Hans Demmel

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