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Die Schießstätte am Buchberg soll erweitert werden. Die Gemeinde Wackersberg hat den Vorbescheid genehmigt.

Schiessstätte am Buchberg

Schützen sollen geschützt schießen

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Wackersberg – Über die Erweiterung und den Umbau ihrer Schießstätte am Buchberg denkt die Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft (FSG) Bad Tölz nach.

Den Antrag auf Vorbescheid behandelte kürzlich der Wackersberger Gemeinderat. Die Räte hatten allesamt keine Bedenken, was das Vorhaben anbelangt.

Vorgesehen ist ein Anbau nach Norden hin, der sich optisch in die Umgebung einfügt. Daher soll das geplante Flachdach auch begrünt werden, wie Bürgermeister Alois Bauer ausführte. Dort soll ein überdachter Kleinkaliberstand für die Pistolenschützen entstehen. „Es wäre schön, dass die Schützen – wenn wir mal einen richtigen Winter haben – auch geschützt schießen können“, sagt Schützenmeister Andreas Stumpf.

Die Auflage sei ein festes Bauwerk, sagt Bauer. Nach Westen und Süden sollen 27 Stände für Luftgewehrschützen errichtet werden. Der Anbau sei etwa drei bis vier Meter breit. Die jetzigen Stände könnten, so Bauer auf Nachfrage, für Umkleiden, Spinde und Tresore genutzt werden. „Es müssen heute strenge Auflagen erfüllt werden, das ist alles nicht so leicht“, sagt der Bürgermeister. So müssten die Schützen irgendwo in ihre spezielle Schießkleidung wechseln können.

Man müsse auch im Schießsport mit der Zeit gehen, sagt Stumpf. Es gebe genügend Stände, aber der Platz dahinter sei etwas wenig. Da aber bestimmte Auflagen gelten, wie viel Raum für Zuschauer eingerechnet werden müsse, überlege man sich den Umbau. „Wir können nicht jedes Mal, wenn wir mehr Zuschauer erwarten, eine Turnhalle anmieten“, so Stumpf.

Irgendwann habe man den ersten Schritt gehen müssen, so der Schützenmeister. Für eine Kostenschätzung sei es aber noch zu früh. „Wir wollten erst einmal wissen, ob so ein Umbau überhaupt funktionieren würde.“ Als nächstes muss nun das Landratsamt prüfen, ob das Vorhaben genehmigungsfähig ist. „Auch der Bund Naturschutz muss das Ganze absegnen“, so Stumpf.

In Sachen Schallschutz sieht Bürgermeister Bauer keine Probleme, da das Vorhaben im Außenbereich liege. Die Räte hatten am Dienstagabend ebenfalls keine Einwände und votierten einstimmig für den Vorbescheid. Auf die bestehende Gastronomie in der Schießstätte hätte der Umbau laut Bauer übrigens keine Auswirkungen.

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