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Geheimnis gelüftet: SVW-Vorstand Peter Willibald (li.) begrüßt im Festzelt den Vorsitzenden der Hubertus-Altgelt-Stiftung, Anton Lentner. Die Stiftung unterstützt den Turnhallenbau in Arzbach mit 200 000 Euro.

SV Wackersberg-Arzbach

Ein Großsponsor zur Feier des Tages

Fünf Tage lang hat der SV Wackersberg-Arzbach sein 50-jähriges Gründungsfest gefeiert. Am Sonntag wurde im Festzelt ein bisher streng gehütetes Geheimnis gelüftet: Die Hubertus-Altgelt-Stiftung unterstützt den Bau der neuen Turnhalle mit 200 000 Euro.

Arzbach– Bevor SVW-Chef Peter Willibald den Stiftungsvorsitzenden Anton Lentner offiziell den Vereinsmitgliedern und Festgästen vorstellte, galt es, einen nicht vorhersehbaren Auftakt der Feierlichkeit zu überstehen. Trotz besten Wetterberichten setzte nämlich genau zu Beginn des Freiluft-Gottesdienstes auf einer Wiese an der Längentalstraße Regen ein. Pfarrer Leo Sobik nahm es mit Humor: „Ihr lacht alle, das wird bestimmt noch ein schöner Tag.“

In seiner Predigt erinnerte Sobik an den Turnerwahlspruch von Friedrich Jahn: „Frisch, fromm, fröhlich, frei. Alles Werte, die für Sport und Kirche gleichermaßen gelten.“ Beim Festzug hellte der Himmel auf, und als der Vorsitzende am Ehrenmal für die verstorbenen Mitglieder einen Kranz niederlegte, kam die Sonne hinter den Wolken hervor. In seiner Ansprache im Festzelt erinnerte Willibald an den „Vater des Sportvereins“ Sepp Dörfler sowie an den einstigen Technischen Leiter Nikolaus Braun. Die beiden hatten zur Gründungsversammlung im damaligen „Gasthaus Schönweitz“ eingeladen. „Bald darauf entstand durch die Mithilfe vieler Helfer ein Sportplatz an der Ganterstatt“, erzählte der Vorsitzende. Durch eine Spende der Familie Duisberg in Höhe von 20 000 Mark konnten Sportheim und Turnhalle gebaut werden.

Geheimnis gelüftet: SVW-Vorstand Peter Willibald (li.) begrüßt im Festzelt den Vorsitzenden der Hubertus-Altgelt-Stiftung, Anton Lentner. Die Stiftung unterstützt den Turnhallenbau in Arzbach mit 200 000 Euro.

Mittlerweile sind die einstigen Vorzeigeprojekte aber in die Jahre gekommen. Seit langer Zeit wird deshalb Ausschau nach finanziellen Mitteln gehalten. Judo-Abteilungsleiter Klaus Hanus, der sich eigentlich um die Anschaffung neuer Judomatte kümmern wollte, stellte den Kontakt zu Anton Lentner her. „Schon nach einem ersten Gespräch war uns klar, das Konzept stimmt und hier herrscht Gemeinschaftsgefühl. Obwohl wir unseren Schwerpunkt im Tegernseer Tal haben, wurde die Entscheidung getroffen, auch über die Landkreisgrenzen von Miesbach hinaus tätig zu werden“, erklärte Lentner bei seiner Vorstellung. Die Hubertus-Altgelt-Stiftung unterstützt hauptsächlich sportliche Projekte, Museen und Rettungseinrichtungen.

Am Ende des offiziellen Teils standen zahlreiche Ehrungen an: Es gab Urkunden für langjährige Mitglieder, Renato Wittstadt, Kreisvorsitzender des Bayerischen Landessportverbands, überreichte dem Verein eine Ehrenurkunde für seine Arbeit. Schließlich gab Ludwig Tradler, Stellvertretender Bezirksvorsitzender des Oberbayerischen Judoverbands, an Helmut Hanus noch die Zweithöchste Auszeichnung des Bayerischen Judobunds. Hans Demmel

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