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Ein gemeinsamer Eingang soll Begegnungen der Generationen fördern. 

Mehrgenerationenhaus

„Tasten uns langsam heran“

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Der Wackersberger Gemeinderat hat die nächsten Schritte für das Mehrgenerationenhaus beschlossen.

Wackersberg– Der Untergrund ist stabil, die Erschließung durchgeplant: Die Gemeinde Wackersberg macht einen großen Schritt weiter in Richtung Mehrgenerationenhaus.Bei einem Ortstermin am Saumweg mit einem Ingenieur wurde geklärt, wie das Regenwasser abgeleitet werden kann, erklärte Bürgermeister Alois Bauer in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dafür müssen so genannte Stauraumflächen entstehen. „Das Regenwasser wird dann mit Wasserklappen in den Peterbauernbach geleitet“, so Bauer. Nächste Woche steht ein Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt an. „Dabei werden wir klären, wie viel Wasser wir einleiten dürfen und wie viel Stauraum wir schaffen müssen. Auf Rückfrage erklärte er, dass der Stauraum eine Art Kanal sei, in der das Wasser aufgestaut werde und dann wieder auslaufen könne. „Man nimmt immer ein hundertjährliches Hochwasser als Berechnungsgrundlage.“ Bevor man den Kanal mache, brauche man einen vernünftigen Plan für die Regenentwässerung.

Außerdem werde man mit dem Straßenbau erst beginnen, wenn die Gebäude stehen. In der Zwischenzeit dient eine Kiesstraße als Zufahrt. „Sonst müssten wir immer wieder aufreißen“, erklärte der Bürgermeister.

Außerdem stellte Bauer das Ergebnis eines Bodengutachtens vor. „Unten ist er tragfähig. Nach etwa zwei Metern sind wir im guten Bereich.“ Das sei also kein Problem. Auch wolle man sich mit den Stadtwerken verständigen, ob Gas oder Fernwärme als Lösung in Frage kommen. „Dann müssen wir uns um Breitband- und Stromversorgung kümmern.“

Um keine Zeit zu verlieren, wenn das wasserrechtliche Guthaben da ist, bat Bauer die Räte um Zustimmung zur weiteren Vorgehensweise. Das taten diese einhellig.

Auf Nachfrage erläutert der Bürgermeister die weiteren Schritte in Sachen Mehrgenerationenhaus: „Wir müssen alle Kriterien für den sozialen Wohnungsbau einhalten.“ Es werde klar geregelt, welche Anzahl an kleinen und großen Wohnung es gebe. „Wir tasten uns langsam heran.“

Einen ersten Plan, wie möglicherweise die Wohnungen aussehen könnten, zeigte Bauer in der jüngsten Sitzung. „Wir achten auf die Barrierefreiheit.“ Angedacht ist ein Freisitz, der sich als Begegnungsstätte anbieten würde. „Dort könnten die Leute zusammenkommen.“ Zunächst müsse noch mit dem Statiker und dem Haustechniker darüber gesprochen werden.

Noch gab es keine Umfrage, wer in das Haus einziehen möchte. „In dieser Hinsicht hilft uns Gerhard Grasberger“, sagt Bauer. Dieser sei derzeit mit dem Mehrgenerationenhaus auf der Tölzer Schlösslwiese eingespannt und daher ganz froh, dass das Projekt in Wackersberg erst 2018 in Bau gehen wird. Bis dahin soll laut Bauer alles abgeklärt und optimiert sein. „Damit wir das bauen, wofür der Bedarf da ist.“

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