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Unter Strom: Wackersberg und Gaißach errichten neue Ladesäulen

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Von: Melina Staar, Felicitas Bogner

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Es gibt immer mehr Elektroautos. Daher errichten einige Kommunen auch mehr Ladesäulen.
Es gibt immer mehr Elektroautos. Daher errichten einige Kommunen auch mehr Ladesäulen. © Carsten Rehder/dpa

E-Mobilität spielt in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. Deshalb machen sich auch die Kommunen verstärkt Gedanken darüber, wo sie Ladesäulen errichten könnten – wie beispielsweise nun in Wackersberg und Gaißach.

Wackersberg/Gaißach – An fünf Stellen in Wackersberg soll es künftig die Möglichkeit geben, sein E-Auto voll zu laden. „Das muss dieses Jahr noch über die Bühne gehen, sonst fällt die Förderung flach“, erklärte Bürgermeister Jan Göhzold in der Sitzung, warum die Gemeinde die Firma 17er-Energie als wirtschaftlichsten Anbieter sehr zügig mit der Ausführung beauftragt hatte.

Bei den Standorten kam noch Diskussion auf. Bisher hatte man die Arzbacher Sporthalle, den Wackersberger Dorfplatz, den Wanderparkplatz Hochtanner sowie zwei Ladesäulen am Heizwerk ins Auge gefasst. Weitere frequentierte Parkplätze wie am Blomberg, an Waldherralm oder Penny seien größtenteils privat und daher schwierig. Penny habe aber angekündigt, seinerseits eventuell für Lademöglichkeiten zu sorgen.

Wackersberg: E-Säulen müssen schnell beauftragt werden - „Sonst fällt die Förderung flach“

Über die Möglichkeit, statt zweier Säulen am Heizwerk eine davon an der Badstraße zu installieren, wurde relativ lange diskutiert. Martin Fischer befürwortete eine Ladesäule dort. Oder solle man die am Hochtanner-Parkplatz weglassen? Denn, so die Meinung im Gremium, dort werde man wohl eher nicht sein Auto laden, weil man zu längeren Wanderungen aufbricht. Und wer einen Lade-Parkplatz länger als nötig blockiere, zahle eine bestimmte Gebühr. „Wir haben uns doch die Vorschläge geholt und lange überlegt“, warf schließlich Martin März ein, der dafür plädierte, bei den ursprünglichen Standorten zu bleiben. Jan Göhzold schlug dann vor, dabei zu bleiben. „Wir sehen ja dann die Frequenz.“ Über kurz oder lange werde es wahrscheinlich ohnehin noch weitere geben. Nur Martin Fischer stimmte am Ende gegen die Standorte.

Gaißach: Ladesäule mit zwei Punkten am Sunntraten-Parkplatz geplant

Auch in der Gemeinde Gaißach ging es in der jüngsten Ratssitzung am Dienstagabend um die Installation von Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten am Sunntraten-Parkplatz und in der Bahnhofstraße. Hier seien laut Bürgermeister Stefan Fadinger aktuell noch bis zu 80 Prozent Förderung möglich. „Das Bayernwerk als Stromversorger sieht auch an den anvisierten Stellen keinerlei Probleme“, erklärte er in der Sitzung.

Freie-Wähler-Rat Ernst Größwang erkundigte sich nach den verbleibenden Kosten für die Kommune. Die lägen laut Fadinger dann noch zwischen 4000 und 5000 Euro. Man rechne mit einer Fördersumme von etwa 17 000 Euro. „Eventuell kommt für uns noch ein bisschen was dazu, wenn wir am Parkplatz die Fundamente anpassen müssen“, ergänzte der Bürgermeister. So wie in Wackersberg erteilt nun auch Gaißach der Firma 17er-Energie den Auftrag. Das beschlossen die Räte einstimmig.

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