Wieder zu Hause: Die 17 Walliser Landschafe eines Wackersberger Züchters.

Vermisste Schafe waren auf den Geierstein gewandert

  • schließen

Die 17 Walliser Landschafe, die vergangene Woche im Hirschbachtal ausgebüxt waren, sind wieder bei ihrem Eigentümer. Ein Wanderer hat sie am Sonntagmorgen auf dem Geierstein entdeckt.

Wackersberg - Seit dem vergangenen Mittwoch war ein junger Wackersberger verzweifelt auf der Suche: Seine 17 Walliser Landschafe, die im Hirschbachtal ihren ersten Sommer auf der Alm verbrachten, waren verschwunden. Warum und wohin, das war zunächst völlig unklar. Möglicherweise hatte ein Gewitter sie erschreckt.

Wie nun feststeht, haben die Schafe eine Bergtour in Angriff genommen. Ein Wanderer rief den Schafzüchter am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr an: Er hatte die Herde etwa 100 Meter unterhalb des Gipfelkreuzes am Geierstein gesichtet. Dass die braunen, behornten Schafe vermisst wurde, wusste der Wanderer aus dem Tölzer Kurier.

„Wir haben uns sofort in einer Gruppe auf den Weg auf den Geierstein gemacht“, berichtet der Eigentümer der Schafe. Alle Tiere seien zusammen geblieben und unverletzt. Oben hätten die Schafe ein wenig Zeit gebraucht, um ihn wiederzuerkennen. Dann aber konnte er die Tiere zum gemeinsamen Abstieg bewegen. „Das war schon leicht gefährlich, aber am Ende haben wir die Schafe sicher auf einen Forstweg gebracht.“

Rückblickend ist der Wackersberger beeindruckt vom Zusammenhalt der Almbauern, den er während seiner Suche erlebt hat. Alle, denen er begegnet sei, hätten Anteil genommen und sich hilfsbereit gezeigt. Jetzt, nach dem glücklichen Ende, „ist eine große Last von mir gefallen“.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen
Was sind das für Tierspuren, die man da im Schnee entdeckt?  Bei einer Veranstaltung des Zentrums für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern gab es für Familien viel zu …
Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen
Nach 74 Jahren findet ein Tölzer endlich das Grab seines Vaters
Es ist eine berührende Geschichte: 74 Jahre nach dem Ende des Zweitem Weltkriegs kann der Tölzer Peter Petsch endlich das Schicksal seines Vaters klären.
Nach 74 Jahren findet ein Tölzer endlich das Grab seines Vaters
Ein Blick in den verlassenen „Strasserhof“
Das Hotelprojekt in Strass geht in die nächste Runde. Gibt es keine Einwände mehr, könnte ab März der frühere „Strasserhof“ abgerissen werden. Zeit für einen Blick in …
Ein Blick in den verlassenen „Strasserhof“
Trümmerfeld in Lenggries: Erhebliche Zerstörungen durch den Schnee
Einen verheerenden Schaden haben die Schneemassen der ersten Januarhälfte in Lenggries angerichtet. Unter der Last auf den Dächern sind fast alle Gewächshäuser am alten …
Trümmerfeld in Lenggries: Erhebliche Zerstörungen durch den Schnee

Kommentare