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Baustelle Längentalstraße: Im unteren Bereich werden derzeit die Randsteine neu gesetzt.

Gemeinderat

Wackersberger Einheimischenmodell: Das sind die Quadratmeterpreise

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Bauland im Tölzer Land ist rar und teuer. Umso begehrter dürften die Flächen im Einheimischenmodell an der Wackersberger Längentalstraße sein.

Arzbach – Das neue Baugebiet Längentalstraße Süd soll eine Ringstraße für die Erschließung bekommen. Dafür legte Bürgermeister Alois Bauer nun dem Gemeinderat die Planung vor. In die Straße wird demnach ein Regenentwässerungs- und Schmutzwasserkanal gelegt. „Auch die Trinkwasserleitungen haben wir festgelegt, wo die Hydranten und die Hausanschlüsse sind.“ Zudem komme überall Glasfaser rein. „Ende März ist die Vergabe geplant.“ Fünf Meter breit soll die Straße werden, mit einem Bankett an den Seiten.

Diese Ringstraße sollte auch einen Namen bekommen – auch wenn bislang immer vom Baugebiet Längentalstraße die Rede war. „Wir sollten jetzt einen Namen festlegen und diesen auch verwenden.“ Dem Bürgermeister schwebte „Waxensteinstraße“ vor, Josef Kaltenhauser hätte sich „Point“ vorstellen können. Mit sechs zu vier Stimmen gewann der Vorschlag von Bauer.

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Außerdem stellte der Bürgermeister die voraussichtlichen Grundstückspreise für das Einheimischenmodell vor. Die Quadratmeterpreise liegen demnach bei rund 300 Euro und sind damit bei der Hälfte der marktüblichen Preise. „Wir wären in Arzbach schon bei 600 Euro für den Quadratmeter Grund“, sagte Bauer. In den vergangenen beiden Jahren sei der Wert um 20 Prozent gestiegen. Es gebe einige Bewerber für die Baugrundstücke. Diese erhalten nun einen Fragebogen, der auch im Internet abrufbar sein wird. Anhand dessen wird festgestellt, wer als Käufer in Frage kommt. „Und dann muss natürlich auch die Finanzierung passen“, sagte Bauer. Zunächst werden sieben Grundstücke im allgemeinen Baugebiet ausgelobt. Dazu kommen die im Mischgebiet. Bauer rechnet damit, dass die Bagger im Herbst 2019 anrücken.

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Schon im Gange sind die Bauarbeiten der Längentalstraße. Wie berichtet, wird die Straße ausgebaut und erhält einen Gehweg. Dieser wird sich nun aber nicht wie ursprünglich gedacht, über die bisherige Auffahrt zu Kirche und Friedhof ziehen. Die Auffahrt wird vielmehr zurückgebaut. Dafür wird die Hangkante abgetragen und der Gehweg unten entlang der Straße weiter gezogen. Die Zufahrt zu Kirche und Friedhof wird künftig etwas weiter oben erfolgen.    

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