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Rücken seit 40 Jahren Tag und Nacht aus, wenn Hilfe benötigt wird (v. li): Kreisbrandrat Karl Murböck und Bürgermeister Thomas Holz gratulierten Martin Sperr und Hans Hofmann und Richard Öttl (vorne, 3. v. re.). Das taten auch Vize-Kommandant Constantin Lutz (hi. Mi.), Kreisbrandinspektor Alfred Schmeide (2.v.re.) und Kommandant Klaus Melf (re.).

Lösungen gefordert

Feuerwehr Walchensee klagt über Falschparker

Die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Walchensee befürchten, bei Einsätzen von falsch herumstehenden Autos behindert zu werden. 

Walchensee– Bei ihrer Jahresversammlung hat die Feuerwehr Walchensee vor Kurzem Rückschau auf das Jahr 2017 gehalten. Auch die Verkehrssituation am Walchensee kam dabei zur Sprache – ein Thema, das die Einsatzkräfte auch in diesem Jahr beschäftigen wird.

22 aktive Mitglieder waren zu der Versammlung ins Gasthaus Edeltraut gekommen, unter ihnen auch Bürgermeister Thomas Holz, Kreisbrandmeister Hanns-Frank Seller, Kreisbrandrat Karl Murböck und Kreisbrandinspektor Alfred Schmeide. Der Walchenseer Kommandant und Vorstand Klaus Melf berichtete von 15 Einsätzen im vergangenen Jahr und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren und der Wasserwacht Walchensee. Die Feuerwehr musste zu zwei Bränden und einer Erkundung ausrücken. Zwölf Mal war technische Hilfeleistung erforderlich, etwa beim Beseitigen von umgestürzten Bäumen oder Ölspuren. Neben den Einsätzen, Übungen und Lehrgängen wurden 2017 zudem das Countryfest, ein Wattturnier und der Daxenverkauf von der Feuerwehr Walchensee organisiert.

Zu wenig Fahrer für Feuerwehr-Lkw

Melf sprach offen an, dass es der Feuerwehr an Fahrern mangle, die die Feuerwehr-Lkw, vor allem bei Einsätzen unter der Woche, fahren dürfen. Da an schönen Sommertagen auf der Halbinsel Zwergern und entlang der Mautstraße Richtung Jachenau zu viele ordnungswidrig abgestellte Autos den Weg versperren, ist für die Feuerwehr im Ernstfall kein Durchkommen möglich, kritisierte Melf. Bürgermeister Thomas Holz versteht das seit Langem diskutierte Problem. „Das muss auf Landkreisebene gelöst werden, da es kommunal nicht machbar ist“, sagte der Bürgermeister.

Nach den Berichten von Jugendwart, Kassier, Schriftführer sowie von Atemschutz- und Funkbeauftragten, richteten auch Kreisbrandrat Karl Murböck und Kreisbrandinspektor Alfred Schmeide das Wort an die Aktiven.

Anschließend wurde einige Ehrungen durchgeführt. Seit 30 Jahren ist Alois Grünwald bei der Feuerwehr. Martin Sperr, Richard Öttl und Hans Hofmann wurde von Kreisbrandrat Murböck das Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiver Dienst verliehen.

tk

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