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Ein paradiesisches Panorama hat der Walchensee zu bieten.

Jahresversammlung des Verkehrsvereins

Walchensee: Gesamtkonzept für Tourismus bald fertig?

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Der Walchensee ist nicht nur eines der beliebtesten Naherholungsgebiete in der Region, sondern genießt auch bei Urlaubern einen hohen Stellenwert. 2017 übernachteten wieder gut 240.000 Gäste am See, berichtete Manuel Huber, Leiter der Touristischen Abteilung der Gemeinde Kochel, nun bei der Jahresversammlung des Verkehrsvereins Walchensee.

Walchensee– 2016 waren es zwei Prozent mehr. Grund für den leichten Rückgang ist laut Huber die Schließung des Seehotels Einsiedl. Huber ist trotzdem mit den Zahlen zufrieden: „Wir hatten mit einem größeren Defizit gerechnet.“

Die meisten Gäste kommen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Wiedereröffnung des Triminis als „Kristall-Therme“ habe auch positive Auswirkungen auf den Walchensee, berichtet Huber: „Ein Besuch des Triminis ist häufig ein Einstiegspunkt, um unsere Region weiter kennenzulernen.“

Die Arbeit im Verkehrsverein verlief 2017 in ruhigen Bahnen, berichtete Vorsitzender Martin Sperr in seinem Rechenschaftsbericht. Einige Mitglieder sind sehr aktiv in Sachen Landschaftspflege und kümmern sich zum Beispiel um Instandhaltung und Reinigung von Wegen, unter anderem am viel begangenen Wanderweg H2 im Bereich Herzogstand und Heimgarten.

Bedingt durch das Eschensterben, mussten auch in Walchensee einige Bäume gefällt werden, unter anderem im Filmkulissendorf Flake.Hier sind Instandhaltungsarbeiten notwendig, die Hütten bekommen in Kürze ein neues Schilfdach.

Viel Lob gab es von Seiten des Vereins für das neue „Haus der Begegnung“, das laut Sperr „das Ortsbild erheblich verbessert“. Gut für den Ort waren auch Renovierung und Wiedereröffnung des Dorfladens (wir berichteten).

Regen Anklang fand Ende Dezember eine Fackelwanderung, 45 Personen nahmen bei traumhaftem Wetter daran teil, rief Sperr wieder ins Gedächtnis. Auch der an Silvester erstmals aufgestellte Glühweinstand vor dem Haus der Begegnung kam gut an. Sperr lobte die Zusammenarbeit mit der Initiative „Dorfleben Walchensee“, die unter anderem das Haus der Begegnung trägt. „Wir konnten Küche und Toiletten nutzen“, dankte Sperr. Die Kooperation mit „Dorfleben“ sei in allen Bereichen „extrem gut“.

Wegen der guten Schneelage war die Loipe im jüngsten Winter von Weihnachten bis Anfang März gespurt. Technische Probleme des Spurgeräts bereiteten jedoch immer wieder Sorgen. „Aber durch den großartigen Einsatz der Mechaniker wurden die Probleme immer wieder schnell behoben“, sagte Sperr. Mittlerweile seien die neuen Pistenraupenketten geliefert.

Ein Sorgenkind war leider auch der Katzenkopflift, berichtete Sperr, und listete einige technische Probleme auf. Dank der schnellen und unkomplizierten Hilfe eines sechsköpfigen Teams konnte aber immer eine Lösung gefunden werden, dankte Sperr. Insgesamt brachte es der Lift dann doch noch auf 35 Skitage mit 105 Betriebsstunden. „Der Wert des Lifts ist nicht allein am Kartenverkauf messbar, sondern auch an der Tatsache, dass er ein Platz für schöne Stunden im Schnee ist.“

Derzeit bereiten sich die Vermieter am See auf die Sommersaison vor. Anfang Mai wird die neue Internetseite der Gemeinde Kochel online gehen, sagte Manuel Huber. Und es gibt eine neue, kompakte Freizeitkarte. Damit wolle man sich die vielen Einzelflyer sparen. „Das ist auch für Vermieter übersichtlicher“, sagt Huber.

Und wie geht’s weiter mit dem Konzept, das sich mit Tourismus und Verkehr beschäftigt? Wie berichtet, gab es deshalb Ende Januar ein Treffen im Wirtschaftsministerium mit Vertretern aus dem Landkreis. Die Gespräche laufen, sagte Bürgermeister Thomas Holz auf Nachfrage unserer Zeitung. Es werde „intensiv daran gearbeitet“. Holz rechnet damit, dass in Kürze konkrete Ergebnisse vorliegen und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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