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Wandern, Baden, Fahrrad fahren: Fünf Ausflugtipps am Walchensee

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Von: Franziska Konrad

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Walchensee
Er liegt idyllisch eingebettet in den Bayerischen Voralpen: Der Walchensee. © Privat

Jahr für Jahr zieht der türkisschimmernde Walchensee im Tölzer Land unzählige Besucher an. Ob Alt oder Jung: Für jeden ist hier etwas geboten. Fünf Ausflugstipps.

Walchensee - Feinstes Karibik-Flair mitten im Freistaat: Wer einmal gesehen hat, wie sich in dem türkisfarbenen glasklaren Nass Himmel und Berge auf der Wasseroberfläche im Walchensee spiegeln, dem ist klar: Der bekannte Alpensee wird nicht umsonst die bayerische Karibik genannt. Er liegt rund 75 Kilometer südlich von München, im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - mitten in den Bayerischen Voralpen. Doch abgesehen von seiner optischen Pracht, sind rund um den See auch allerlei Ausflugsmöglichkeiten geboten. Eine kleine Auswahl.

Ausflug am Walchensee: Wanderung oder Seilbahnfahrt hoch zum Herzogstand

Herzogstand: Der 1.731 Meter hohe Berg zählt wohl zu den bekanntesten Ausflugszielen am Walchensee - und das nicht ohne Grund. Wer den Aufstieg geschafft hat, wird mit einem Panoramablick auf gleich zwei Seen belohnt: Zur linken Seite blickt man hinab auf den Kochelsee, auf der anderen Seite liegt der schimmernde Walchensee.

Am Parkplatz der Herzogstandbahn am Walchensee startet der etwa sechs Kilometer lange Wanderweg. Bis zur Bergspitze läuft man zirka 2,5 Stunden. Der Aufstieg ist beschildert. Alternative für weniger Sportliche: Die Bergbahn der Herzogstandbahn befördert ihre Fahrgäste innerhalb von wenigen Minuten auf 1.600 Meter Höhe. Von dort aus dauert der Weg bis zum Gipfel nur noch etwa 45 Minuten.

Fahrradtour um den See: Auch mit dem Drahtesel lässt sich der Walchensee gut erkunden. Eine schöne, flache Radtour führt einmal rund um den See. Die Strecke ist rund 27 Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden. Herrliche Aussichten vom Ufer aus gibt‘s obendrauf. Kleiner Haken: Die Tour ist sehr verkehrsreich. Etwa zwei Drittel der Strecke befindet sich parallel der Bundesstraße beziehungsweise auf der Mautstraße. Gerade im Sommer - bei regem Ausflugsverkehr - ist das mitunter nicht ganz ungefährlich.

Fahrradtour am Walchensee: Herrliche Aussichten und unzählige Bademöglichkeiten

Ein guter Startpunkt für die leichte Radtour ist der Ort Walchensee am Nordwest-Ufer. Von dort aus radelt man über die Halbinsel Zwergern bis nach Einsiedl, über die Mautstraße geht es weiter am Südufer des Sees bis nach Niedernach. In Urfeld geht es dann zurück zum Ausgangspunkt. Vorteile an warmen Sommertagen: Zahlreiche Badeplätze liegen direkt am Radweg. Ideal für kurze Verschnauf-und Abkühlpausen. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt gelandet wären.

Baden: Im Vergleich zu vielen anderen bayerischen Gewässern, kann sich der Walchensee mit einem besonderen Pluspunkt rühmen: Bis auf wenige Bereiche ist das Ufer unverbaut. Das Walchenseegebiet mit seinen Uferzonen ist als Landschaftsschutzgebiet geschützt. Rund um den Naturbadesee locken daher natürliche Kiesstrände und Badeplätze, etwa in den Orten Walchensee, Urfeld und Einsiedl, zwischen Urfeld und Sachenbach sowie am Walchensee-Südufer.

Besuch bei Wickie am Walchensee: Das Filmkulissendorf Flake

Filmkulissendorf Flake: Bereits seit den 70er Jahren flimmern die Abenteuer des cleveren Wikingerjungen Wickie durch das deutsche Fernsehprogramm. Im Sommer 2008 schaffte es der kleine Abenteurer mit dem Film „Wickie und die starken Männer“ sogar auf die Kinoleinwand. Gedreht wurde unter anderem am Walchensee. Das Filmkulissendorf „Flake“ steht heute als Freilichtmuseum in Walchensee. Der Eintritt ist kostenlos. Bei einem Ausflug an den Walchensee ist diese Sehenswürdigkeit ein absolutes Muss - nicht nur für junge Wickie-Fans.

Dass der Walchensee ein beliebtes Ausflugs- und Reiseziel, scheint allerdings nicht allen zu passen. Unbekannte Täter haben kürzlich in Form von Schmierereien Stimmung gegen Urlauber gemacht. Und an den neuen Parkgebühren, die seit dem Sommer 2021 am Walchensee-Südufer erhoben werden, regt sich Kritik. Das bekommen auch einige Gastronomen in der Jachenau zu spüren.

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