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Wanderer an der Benediktenwand verschwunden

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© ebu

Benediktbeuern - Ein 60-jähriger Wanderer wird seit dem 22. Juli vermisst, seine Spur verliert sich an der Benediktenwand. Jetzt sucht die Polizei nach dem Fahrrad des erfahrenen Alleingängers.

Seit dem 22. Juli wird ein 60-jähriger Wanderer aus München vermisst. Nachdem er an jenem Montag nicht zur Arbeit erschienen war, hatten Firma und Angehörige die Polizei eingeschaltet. Laut Klaus Selleneit von der sachbearbeitenden Münchner Dienststelle sind die Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes recht vage. Deshalb gestalte sich die Suche sehr schwierig. Im Moment konzentriert sie sich auf die Brauneck/Benediktenwand-Region: Nach ausgewerteter Handy-Ortung hat der 60-Jährige im Bereich der Benediktenwand noch mit seiner Mutter telefoniert, danach verliert sich seine Spur. Ob er zu seiner Tour von Benediktbeuern, vom Längental, von der Jachenau oder von der Brauneckbergbahn aus startete, ist unklar.

Bereits vor einer Woche haben speziell geschulte Alpinbeamte der Polizei mit Hubschrauber und zu Fuß das weitläufige Gebiet abgesucht. Auch Gipfelbücher wurden ausgewertet – bislang ohne Ergebnis. An verschiedenen Orten haben Angehörige ein Foto des Vermissten ausgehängt.

Laut Selleneit ist der Vermisste ein erfahrener Bergwanderer und Alleingänger. Üblicherweise ist er mit der Bahn angereist und dann mit dem Fahrrad weiter in Richtung Bergziel gefahren. Verwendet hat er dabei ein schwarz wirkendes Trekking-Fahrrad mit schwarzem Lenker. Der Münchner ist zirka 1,75 Meter groß, sehr schlank und kahlköpfig. Wer sachdienliche Hinweise zur Person oder zum Verbleib seines Fahrrades machen kann, soll sich bitte an eine Polizeidienststelle wenden.

rbe

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