Werner Weindl will's wissen: Er ist ist bereit, für die CSU als Landrat anzutreten. Seine Frau Regina steht „1000-prozentig“ hinter der Entscheidung. Foto: arp

Werner Weindl will's wissen: CSU schickt Lenggrieser ins Landratsrennen

Bad Tölz - Bis jetzt galt es als wahrscheinlich, seit Sonntagmittag ist es sicher: Die CSU schickt Werner Weindl bei der Landratswahl im März 2014 ins Rennen.

Sicher, die offizielle Nominierung des Kandidaten erfolgt erst im Herbst in der Delegiertenversammlung. Aber anbrennen dürfte nichts mehr. Das Votum bei der Klausurtagung von Kreistagsfraktion und Kreisvorstand am Wochenende in Ursberg war eindeutig. „In einer geheimen Abstimmung haben sich 100 Prozent für Werner Weindl ausgesprochen“, sagte Kreischef Martin Bachhuber gestern in einem Pressegespräch im Königsdorfer Posthotel. Der 52-Jährige sei der „ideale Kandidat“, seine Bereitschaft anzutreten „ein Glücksfall für den Kreisverband und den Landkreis“. Er genieße hohes Ansehen und bringe das nötige Fachwissen mit. In seinen 17 Jahren als Lenggrieser Bürgermeister habe er gezeigt, „dass er nicht nur verwalten, sondern auch gestalten kann“, so Bachhuber.

„Ich bin weder bedrängt noch gedrängt worden“, betonte Weindl. Er habe sich die Kandidatur gegen Amtsinhaber Josef Niedermaier (FW) gut überlegt, bringe die nötige fachliche Qualifikation mit und politische Erfahrung aus 17 Jahren als Bürgermeister und fünf Jahren als Vize-Landrat. Wichtig sei ihm gewesen, dass seine Frau und die beiden Kinder seine Entscheidung unterstützen. „Wir stehen 1000-prozentig dahinter“, betonte Regina Weindl.

Umschauen muss sich nun die Lenggrieser CSU - und zwar nach einem Bürgermeisterkandidaten. Obwohl möglich, schließt Weindl eine Doppelkandidatur aus. (va)

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