Aufwärtstrend

Wertkarte "Der Tölzer": 6500 Stück verkauft

Bad Tölz - Nach zwei Jahren hat sich die Wertkarte "Der Tölzer", die man in vielen Geschäften in der Stadt einlösen kann, etebliert.

Wenn man die örtlichen Händler nach der Wertkarte „Die Tölzer“ befragen würde, „kämen bestimmt extrem unterschiedliche Antworten heraus“. Das sagt der Tölzer City-Manager Falko Wiesenhütter. Eines aber sei gewiss: „Viele profitieren deutlich.“ In der jüngsten Sitzung des Tölzer Kur-, Tourismus- und Wirtschafts-Ausschusses legte Wiesenhütter zwei Jahre nach dem Projektstart Zahlen vor.
Demnach sind bisher rund 6500 Karten im Wert von 65.000 Euro verkauft worden, unter anderem in der Tourist-Info (TI). Die Karten konnten später zum Beispiel als Geschenkidee weitergegeben und in Tölzer Geschäften eingelöst werden. Rund 100 Firmen in Tölz hätten sich beteiligt und von der Wertkarte profitiert, sagte Wiesenhütter. Sieben von ihnen hätten Umsätze in Höhe von über 1000 Euro verbucht. Bemerkenswert fand der Wirtschaftsförderer, dass es sich fast ausschließlich um inhabergeführte Geschäfte gehandelt habe. Filialisten nehmen an Wertkartenprojekten nicht teil.
Deutlich zugenommen habe 2015 die Bestellung von Karten durch Tölzer Firmen, die sie als Geschenk für ihre Kunden oder Mitarbeiter einsetzen. Das ist für die Unternehmen auch deshalb interessant, weil sie den „Tölzer“ beim Fiskus als steuer- und sozialabgabenfreie Sachleistung geltend machen können. Erst vergangene Woche seien bei der TI drei Großbestellungen (500 Karten) eingegangen, berichtete Wiesenhütter. Er verwies auch darauf, dass mit der Wertkarte der regionale Wirtschaftskreislauf gestützt werde. Für Verwaltungs- und Personalaufwand würden inzwischen nur noch wenige Stunden im Monat aufgewendet.

chs

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