Das ehemalige Offiziersheim soll in Schloss Luitpolderhöfe umbenannt werden- Foto: arp/A

Wohnhäuser auf dem Kasernengelände

Lenggries - Investor Peter Wasner von der Luitpolderhöfe GmbH erläutert seine Ideen für Offiziersheim und das umliegende Areal der Lenggrieser Kaserne.

Gekauft hat Wasner mit seiner Luitpolderhöfe GmbH unter anderem das ehemalige Offiziersheim. Dies möchte der Münchner Bauunternehmer gerne erhalten, in "Schloss Luitpolderhöfe" umbenennen "und tendenziell einer gastronomischen Nutzung zuführen", sagt er. Denkbar wäre aber auch der Einzug einer Schönheitsklinik oder ähnliches.

Auf dem Rest des weitläufigen Geländes plant er den Bau von Häusern. "30 bis 40 Einheiten" kann sich Wasner vorstellen. Als Realisierungszeitraum sieht der die nächsten zehn Jahre. "Es ist also keine schnelle Geldmacherei", betont er.

Wohnbebauung ist allerdings genau das, was die Gemeinde dort immer verhindern wollte. Auch, weil man darauf beharrt, dass das Gelände dort oben im Außenbereich liegt. Wasner sieht das anders. Er habe auch bereits mit der Regierung von Oberbayern und dem Landratsamt darüber gesprochen. "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dort oben Baurecht existieren wird." Dabei wäre ihm durchaus daran gelegen, seine Pläne im Konsens mit der Gemeinde zu realisieren. "Ich will keinen Streit", betont er.

Wasner rechnet übrigens nicht damit, dass er noch große Summen in die Altlastensanierung stecken muss. "Sie können mir glauben, dass ich kein Areal kaufe, auf dem sich nennenswerte Altlasten befinden."

Eine Kasernenkonversion ist für Wasner, der nach eigenen Angaben jährlich 200 bis 300 Wohneinheiten in München baut, übrigens kein Neuland. Zu Beginn der 90er-Jahre war er für die "Allgemeine Leasing" tätig, die in den Anfängen der Tölzer Kasernenkonversion eine wichtige Rolle spielte. Später arbeitet er als Referent des damaligen Finanzministers Kurt Faltlhauser. Daher habe er schon einige Geschäfte mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gemacht, berichtet Wasner. In diesem Zuge habe er auch das Lenggrieser Kasernengelände kennengelernt. Nach einer ersten Besichtigung vor ein paar Jahren hatte er das Projekt verworfen, es jetzt aber wieder aufgegriffen.

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