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Bürgerfest 2003: Gelungene Premiere

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- Neues Konzept lockt die Besucher - Biergarten am Rathaus

VON FRIEDBERT HOLZ Markt Schwaben - Das Bangen und Warten, ob das neue Konzept von den Bürgern angenommen wird, hat sich gelohnt: das Bürgerfest "auf zwei Ebenen" war ein voller Erfolg. Und macht Lust auf mehr, denn wer hätte gedacht, dass sich das Rathaus-Ambiente so gut als Biergarten eignen würde.

"Was will man mehr als ein volles Haus?", fragte sich zufrieden Werner Oehl, erster Vorsitzender des Schwabener Turnvereins und am Samstag in Personalunion auch Organisator des Bürgerfests rund um das Rathaus. Mehr als das, denn seine Rechnung war aufgegangen: Die Idee, einen überdimensionalen Biergarten hinter dem Rathaus zu gestalten Viel Musik, Tanz und Gesang und die Kinderstraße dafür auf das asphaltierte Vorderteil des Geländes zu verlegen, wurde von den zahlreichen Bürgern begeistert aufgenommen.

So kam jeder auf seine Kosten, und oben unterhielten sich die Erwachsenen bei musikalischer Umrahmung bestens. Dafür sorgten die Musikschule Musikus, die Jugendkapelle unter Leitung von Waldtraud Kraxner, die Marktkapelle unter Stabführung von Helmut Hampel und etwas später am Abend das "Trio Hotzenplotz".

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit gab es schließlich ein besonderes Schmankerl, denn die "Glory Dance Revolution", frisch gebackene Europameister-Truppe der Markt Schwabener Faschingsgesellschaft "Falkonia", zeigte ihre tänzerischen und akrobatischen Stücke.

Für das leibliche Wohlergehen sorgten zahlreiche Schwabener Vereine: Während die Anglergilde Sempt mit leckeren Steckerlfischen lockte, rochen zehn Meter weiter Ochsenbraten und Käsespätzle verführerisch, luden der Freundeskreis der Turnabteilung zu Kaffee und Kuchen oder die Sängerrunde Liederfreiheit zum Wein ein. Infostände verschiedener Organisationen rundeten das Bild dieses lebendigen Marktplatzes schön ab.

Die Kinder durften sich derweil unten austoben. Damit es an Attraktionen nicht fehlte, hatte das Technische Hilfswerk in Eigenleistung ein Wasserbecken erstellt,

U-Boote im Planschbecken selbstverständlich der Magnet für die Kleinen am heißen Nachmittag. Denn hier konnten sie nicht nur ihre Geschicklichkeit testen, indem sie auf schwimmenden Styropor-Eisschollen von einem Rand zum anderen balancierten. Hier zogen immer wieder auch die schwimmenden kleinen Kunststücke der Interessengemeinschaft Schiffsmodellbau ihre Bahnen, sogar ein Mini-U-Boot war beim Tauchgang zu beobachten.

Wer noch Energie hatte, konnte diese am Kletterturm, beim Wasserflipper oder in der Hüpfburg loswerden. Da der Zapfenstreich bis auf 1 Uhr großzügig ausgedehnt worden war, konnten sich die Bürger bis spät in die Nacht vergnügen. Ein Angebot, das auch Bürgermeister Bernhard Winter gerne annahm und von Tisch zu Tisch flanierte - so wurde aus dem Bürgerfest ein angenehmer Abendspaziergang.

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