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Bitte für’s Erinnerungsfoto lächeln: Die 119 Abiturienten des Josef-Effner-Gymnasiums. foto: jeg

Abiturienten-Verabschiedung am JEG

Ein Jahrgang mit Schicksalsschlägen

Zwei schreckliche Unfälle haben die 119 Abiturienten des Josef-Effner-Gymnasiums besonders zusammengeschweißt. Die Abschlussfeier war daher ein Abschied von einer unvergesslichen Zeit.

Dachau– Es ist schmerzhaft, aber es hat die 119 Abiturienten des Josef-Effner-Gymnasiums zusammengeschweißt: Im vergangenen Jahr mussten sie zwei Schicksalschläge ertragen. Einer ihrer Mitschüler kam bei einem Kletterunfall in den Bergen ums Leben, ein anderer liegt seit rund einem Jahr nach einem Motorradunfall im Koma: „Es ist ein wirklich besonderer Jahrgang“, sagt die ehemalige Vorsitzende des Elternbeirats, Ursula Eder, deren Sohn Tim Eder auch Abiturient ist.

Für Kurt Stecher war es die letzte Abschlussfeier als Schulleiter

Für die Schüler war die Abschlussfeier in der Turnhalle des ASV Dachau daher ein Abschied von einer ganz besonderen Zeit. Dabei hielten Sarah Lux, Lisa Koller und Tim Eder die Abitur-Rede. In der fünften Klasse kamen sie in die gymnasiale Ritterburg, mit der Majestät, dem Schulleiter Kurt Stecher. Für ihn war die Abitur-Feier seine letzte als Schulleiter, er wird in wenigen Wochen in Pension gehen. Er wünschte den Absolventen nur das Beste, ein erfolgreiches Studium oder eine Ausbildung und, dass sie tun, was sie wollen.

Das sind die Pläne der Abiturienten nach der bestandenen Prüfung

Dabei haben sie nach dem Abi alle etwas anderes vor: Sie reisen und arbeiten in Asien oder Australien, machen eine Ausbildung oder beginnen ein Studium , sagt Ursula Eder. Doch die Strapazen der Schulzeit sind für die Eltern endlich vorbei: Vorbei ist die Zeit des Pausenbroteschmierens, bei Prüfungen mitfiebern und verlorene Turnbeutel nachbringen.

Mädchen haben bei Abinoten die Nase vorn

Auch für die Schüler ist jetzt erst einmal Entspannung angesagt. Sie feiern ihre bestandene Prüfung auf der Abifahrt in Kroatien. Unter den 119 Abiturienten hatten 37 Schüler sogar einen Notendurchschnitt unter 1,9. 30 von ihnen waren Mädchen. Kilian Heim konnte sogar einen Notendurchschnitt von 1,0 erreichen.

Von Till Hey und Anna Schwarz

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