1710 Stunden für andere geopfert

Hebertshausen - Es war eine beachtliche Bilanz, die Kommandant Matthias Reinhart vorlegte: 1710 Einsatzstunden hatten die Feuerwehrler 2011 geleistet. Und auch was den Nachwuchs angeht, sieht es gut aus in Hebertshausen.

Der Kommandant Matthias Reinhart berichtete über die Ereignisse des vergangenen Jahres. „Es war ein ereignisreiches Jahr für uns Feuerwehrler“, sagte er. „Wir haben es geschafft, unser neues Feuerwehrhaus fertigzustellen und zu beziehen. In diesem Haus wird es uns noch mehr Spaß machen, unsere Aufgaben zu erfüllen.“ Er bedankte sich bei seinem Vorgänger Andreas Schaller für dessen hervorragende Arbeit.

Zu 21 Brandeinsätzen ist die Hebertshauser Feuerwehr vergangenes Jahr ausgerückt. Insgesamt waren 510 Kräfte 856 Stunden im Einsatz. Hinzu kamen 30 Einsätze zu technischen Hilfeleistungen (759 Arbeitsstunden) und sechs Sicherheitswachen (95 Stunden). Unterm Strich waren die Feuerwehrler mit 1710 Stunden auf 67 Einsätzen. Eine beachtliche Bilanz, fand Reinhart. „Nur wer regelmäßig an Übungen und Ausbildungsveranstaltungen teilnimmt, kann im Ernstfall fachlich Hilfe leisten“, betonte er. Leider habe wegen des Neubaues des Feuerwehrgerätehauses der Übungsbetrieb im Jahr 2011 etwas gelitten. Es fanden nur zwölf Monatsübungen mit 389 Kräften und 651 Stunden statt. Der Umzug vom alten in das neue Gerätehaus hatte viel Zeit und Arbeit erfordert.

„Uns ist eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Gemeindefeuerwehren wichtig“, betonte Kommandant Reinhart. Deshalb findet jedes Jahr eine gemeinsame Übung statt. Aber die Feuerwehrler besuchen daneben auch regelmäßig Lehrgänge an den bayerischen Feuerwehrschulen. Einen Gerätewartlehrgang absolvierte Max Schmid, das Sprechfunken lernten Michael Böswirth, Markus Hödl, Michael Straschischnig, Max Hufnagl, Sebastian Hodwin und Jochen Schlechte.

Derzeit gehören 78 Aktive zu der Hebertshauser Mannschaft. Sie alle opfern als Feuerwehrdienstleistende oder Feuerwehranwärter einen Teil ihrer Freizeit für die Allgemeinheit.

Matthias Reinhart betonte, wie froh er ist, dass sich immer wieder junge Leute finden, die bei der Feuerwehr Dienste leisten wollen. Der Anteil bei den 14- bis 26-Jährigen ist in Hebertshausen überproportional groß. Ein Verdienst der langjährigen erfolgreichen Arbeit der Jugendwarte, findet der Kommandant.

Der Jugendwart Johannes Böswirth kam bei der Versammlung ebenfalls zu Wort, um zu berichten. Derzeit sind 16 Jugendliche bei der Jugendfeuerwehr aktiv, sagte er. Drei von ihnen sind vergangenes Jahr neu dazugekommen. Drei weitere sind in den aktiven Dienst der Feuerwehr übergewechselt.

Momentan bereiten sich die Nachwuchsfeuerwehrler auf die Truppmannprüfungen vor. Außerdem haben sie die Leitstelle in Fürstenfeldbruck besichtigt und gemeinsam mit anderen Jugendfeuerwehren an einer Übung teilgenommen.

(khr)

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