Jungtarzan beim ASV Dachau: Geht es nach den Plänen des Vereins, sollen bald 1500 Kinder durch drei neue Hallen schwingen können. foto: kn

3,8-Millionen-Projekt auf dem ASV-Gelände geplant

Dachau - Der ASV Dachau will mit Kindergärten und Schulen kooperieren - für ein neues Projekt. Drei neue Hallen sollen auf dem Vereinsgelande entstehen.

Drei neue Multifunktionshallen will der ASV Dachau bauen. Die Pläne sind bereits fertig: Im Bereich der Tennisplätze soll gebaut werden. Die drei Hallen hätten eine Größe von 210 bis 290 Quadratmeter und wären für jede Sportart passend.

Leben in die Buden bringen sollen neben den eigenen Mitgliedern und Senioren vor allem Kindergartenkinder und Schüler. Kindergärten nutzen heute bereits sporadisch die bestehenden ASV-Hallen für Bewegungsspiele. „Wenn wir unsere Pläne verwirklichen könnten, hätten 1500 Kinder endlich die Möglichkeit, so Sport zu treiben, wie Politiker, Ärzte und Erzieher es immer wieder betonen“, so der Vorsitzende Rudi Scherer über die Kooperationsbereitschaft seines ASV.

Es ist ein gewagtes Projekt mit einem heeren Ziel. Rund 3,8 Millionen kosten die Hallen inklusive Umkleiden, Geräteraum und Foyer. Wer soll das bezahlen? Der ASV macht folgende Rechnung auf: Vom Staat und/oder Landessportverband gibt es einen 20-prozentigen Zuschuss, aber nur, wenn der Verein selbst zehn Prozent der Kosten trägt. Weitere zehn Prozent sollen über ein zinsgünstiges Darlehen hereinkommen. Der große Rest würde an der Stadt Dachau hängen bleiben.

„Ich weiß nicht, wie das zu bezahlen ist“, meint Oberbürgermeister Peter Bürgel auf Anfrage. Die Pläne des ASV sind ihm neu. Der Klub solle erst einmal einen ordentlichen Antrag stellen, dann sehe man weiter. (zim)

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