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Aufstellung zur Polonaise; vorne die Königspaare mit Tanzmeister Wast Oswald, Kathrin Mayr, Andreas Gärtner, dahinter Andrea Felber und Luis Prummer und die Burschenpaare (von links).

Traditionsveranstaltung

Elegante Burschen und fesche Madln

Elegante Burschen und fesche Madln gaben sich jetzt beim  Burschenball in Altomünster ein Stelldichein. Die Veranstaltung hat große Tradition.

VON GISELA HUBER

Altomünster– Es ist wahrlich ein würdiger Anlass, dass auch junge Leute einmal in höchst elegante Garderobe schlüpfen. Beim Burschenball im voll besetzten Kapplerbräusaal in Altomünster konnte man wieder staunen, wie fesch die Burschen in ihren dunklen Anzügen ausschauen und wie fein sich die Mädchen in ihren Ballkleidern herausgeputzt hatten.   

Vorbilder waren natürlich die beiden Burschenballkönigspaare Andreas Gärtner mit Kathrin Mayr und Luis Prummer mit Andrea Felber, die bei diesem, immerhin zum 161. Mal ausgetragenen Großereignis, von der Musik in den Saal gespielt wurden.

Die Vorjahreskönigspaare übergaben die Königsketten, damit waren die Neuen in Amt und Würden eingesetzt. Bevor der Tanzabend mit einer festlichen Polonaise offiziell eröffnet wurde, erwiesen die Königspaare jedem Tisch ihre „Referenz“ und verteilten Rosen.

Tanzmeister Wast Oswald hatte zumindest im ersten Teil des Abends alle Hände voll zu tun, denn die zahlreichen Gäste, darunter Pater Bonifatius, die beiden Altomünsterer Bürgermeister Anton Kerle und Josef Wiedmann sowie Kollege Franz Obesser aus Markt Indersdorf, wollten begrüßt werden. Die Band „Very guad“ schaffte es wieder im Nu, schönste Ballstimmung in den Saal zu zaubern.

Oswald erteilte die traditionellen Anweisungen, wie das Anstecken der Burschenballschleifen, oder er gab das Kommando für die Formationen bei der Polonaise. Ganz wichtig aber war er bei der Française, diesem alten Gesellschaftstanz, der beim Burschenball in Altomünster nie fehlt. Gisela Bradl spielte dazu die „Fledermaus-Melodie“.

Mit Spannung wurde der Königswalzer erwartet. Es ist immer wieder erstaunlich, welch schöne Figuren sich Hermann Well für die jungen Königspaare ausdenkt, die die Majestäten dann formvollendet aufs Parkett bringen. Die Freude war den Paaren ins Gesicht geschrieben, als alles reibungslos klappte.

Danach war lockere Tanzatmosphäre angesagt bis in die frühen Morgenstunden. Den krönenden Abschluss des Burschenballs bildete das „Kaffeetrinken“ auf dem Hof der Familie Wackerl in Breitenau, das fast keiner der Ballbesucher versäumen wollte und das bis Tagesanbruch dauerte. Auch das gehört zu den vielen Traditionen des Burschenballes.

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