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Neuwahlen und Beförderungen bei der Feuerwehr Altomünster, obere Reihe, v.l.: Michael Heinik und Josef Schweighart. Mitte: Andreas Steinberger, Sebastian Eggendinger und Kasimir Solms. Vorne Johann Wackerl, Martina Wackerl und Martin Haberl. Auf dem Foto fehlt Kassier Thomas Grimm. 

Feuerwehr Altomünster

6000 Stunden harte Arbeit

Altomünster - 52 mal Alarm, 1200 Stunden im Einsatz: Die Feuerwehr Altomünster war 2016 gut beschäftigt. Insgesamt kamen 6000 Stunden Arbeiut zusammen.

Zu 52 Alarmen mit mehr als 1200 Einsatzstunden musste die Feuerwehr Altomünster im Jahr 2016 ausrücken. Das hat Kommandant Peter Heinrich auf der Jahresversammlung im Gasthof Maierbräu mitgeteilt. Diese Stundenzahl entspricht aber nur gut einem Fünftel der freiwilligen und unbezahlten Arbeit der Einsatzkräfte, die im vergangenen Jahr gut 6000 Stunden an Übungsdiensten, Aus- und Weiterbildungen sowie Einsätzen absolviert haben.

Zu den größeren Einsätzen zählten ein Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens im April sowie die erstmalige Anforderung des Dekontaminationsfahrzeuges zu einem Gefahrguteinsatz in Weichs im November.

Die Feuerwehr hat derzeit 64 aktive Mitglieder. Um auch künftig dem immer größer werdenden Aufgabengebiet der Feuerwehr im Brandschutz gewachsen zu sein, ist der besondere Stolz der Mannschaft die große Jungendgruppe. Zum Jahreswechsel konnten sechs vollausgebildete Mädchen und Buben in den aktiven Dienst übernommen werden. Die Feuerwehr Altomünster sucht weiterhin Jugendliche für ihre Jugendgruppe.

Der Feuerwehrverein hat im Jahr 2016 einige Ausrüstungsgegenstände beschafft und die Ausstattung des Feuerwehrhauses erweitert. Überdies finanzierte die Vereinskasse die Beklebung der drei großen Einsatzfahrzeuge.

Bürgermeister Anton Kerle lobte die stets einwandfreie Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Marktgemeinde. Neben den vielen ehrenamtlichen Stunden der Frauen und Männer sei auch die extrem schnelle Ausrückzeit bei Alarmierungen beachtlich. So könne sich jeder in und um Altomünster sicher sein, schnellstmöglich Hilfe zu bekommen, wenn er sie braucht. Diese Leistungsfähigkeit wird im laufenden Jahr durch die notwendige Ersatzbeschaffung des Merzweckfahrzeuges weiter verstärkt.

Nach dem Wegzug von Philipp Steiner musste ein neuer zweiter Kommandant gewählt werden. Die Versammlung wählte einstimmig den Löschmeister Sebastian Eggendinger.

Bei der Vorstandswahl wurden die beiden Vorsitzenden Martin Haberl und Johann Wackerl an der Spitze bestätigt. Kassier bleibt Thomas Grimm, Schriftführer und Pressesprecher Josef Schweighart.

Für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Sophie Eichner, Josef Bachhuber, Sebastian Eggendinger, Alexander Schottenhammel sowie Kasimir Solms ausgezeichnet. Für 20 Jahre Dienst wurden Thomas Eisfeld und Günther Stich geehrt. Martina Wackerl, Thomas Gail, Thomas Pettinger, Thomas Wackerl, Manuel Walter und Maximilian Wolf wurden zum Feuerwehrmann ernannt. Zudem wurden der Gruppenführer Josef Bachhuber zum Hauptfeuerwehrmann sowie Josef Schweighart, Kasimir Solms und Andreas Steinberger zu Löschmeistern befördert.  dn

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